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Am Ende dürfen sich die Handballerinnen der TG 88 Pforzheim doch noch über den Klassenerhalt freuen.  Foto: Becker 

Klassenerhalt über Umwege: Handballerinnen der TG 88 nun doch gerettet

Pforzheim. Der Kraftakt hat sich gelohnt. Der Sieg der TG 88 Pforzheim in der Abstiegsrunde am Sonntag beim TV Netphen bedeutet nun doch – wie erhofft – den Klassenerhalt in der 3. Liga. Dabei profitieren die Handballerinnen aus der Goldstadt vom Rückzug des TSV Altlandsberg aus der 3. Liga Ost.

Damit sind nun zwei statt nur ein Platz frei, der durch die drei Teams der Abstiegsrunde belegt wird. Und da die Pforzheimerinnen nach dem 27:22-Sieg beim TVE Netphen und das 26:28 gegen den TV Ober-Eschbach bei 2:2 Punkten ein positives Punktekonto haben, können sie nicht mehr vom zweiten Platz in der Dreiergruppe verdrängt werden. Vermutlich wird Ober-Eschbach, das am Samstag daheim gegen Netphen spielt, ebenfalls noch den Klassenerhalt schaffen.

TG-Trainerin Gabi Kubik ist einfach nur froh und erleichtert. Am Montagnachmittag bereits hat sie die „frohe Botschaft“ erhalten, erste Hinweise hatte es zuvor schon gegeben. Die offizielle Bestätigung gab es dann am Montag durch den Staffelleiter. „Es gab in der Vergangenheit ja schon oft den Rückzug von Mannschaften. Aber wirklich fest damit rechnen konnten wir nicht“, sagt Kubik. Die ehemalige Co-Trainerin hatte in der Rückrunde die Verantwortung für das von Verletzungen gebeutelte Team übernommen, nachdem Trainer Matthias Schickle seinen Rücktritt erklärt hatte.

Kommende Saison übernimmt Henning Rupf (bisher SG Pforzheim-Eutingen/Frauen), der bislang zweigleisig geplant hatte. Jetzt weiß der Neue endgültig, woran er ist.