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Starker Auftritt gegen Coburg: Königsbachs André Link.  Faulhaber
Starker Auftritt gegen Coburg: Königsbachs André Link. Faulhaber
01.11.2017

Knappe Wettkämpfe mit Sieg und Niederlage für den KKS Königsbach

Coburg/Königsbach-Stein. Mit einem knappen 3:2-Sieg gegen Gastgeber SG Coburg und einer empfindlichen 1:4-Niederlage gegen die SSG Dynamit-Fürth haben die Luftgewehrschützen des KKS Königsbach ihr zweites Wettkampfwochenende in der Bundesliga Süd beendet und rutschten von der Spitze mit nun 6:2 Punkten auf Rang drei ab.

Wie knapp die Begegnung gegen Coburg verlief, und wie ausgeglichen beide Teams waren, spiegelt allein schon das Gesamtergebnis von 1969 zu 1968 Ringen für Königsbach wider. Schon im Vorfeld hatte KKS-Trainer Jens Müller gemahnt, dass nur ein geschlossenes Mannschaftsergebnis zum Erfolg führen würde.

Valerian Sauveplane bot an Position eins mit 397 Ringen eine sehr gute Vorstellung und konnte Nikola Mazurova (395) unter Druck setzen. Mario Nittel (390) hatte nach seiner krankheitsbedingten Pause keinen leichten Stand und musste sich Sabrina Hößl (396) geschlagen geben.

Einen starken Auftritt legte André Link mit sehr konsequent geschossenen 397 Ringen hin, gegen einen ebenfalls auf hohem Niveau (395) agierenden Jürgen Wallowsky. „Die starke Leistung von André war letztlich das Zünglein an der Waage, das den Wettkampf für uns entschied“, fasste Müller zusammen. Sarah Würz, mit 19 Jahren die Jüngste im Team, erkämpfte sich mit guten 393 Ringen gegen Manuel Wittmann das Stechen. „Ihr fehlte das nötige Glück und vielleicht das letzte Quentchen Ausgebufftheit, um auch das noch siegreich zu beenden“, so Müller. Christian Brenneisen behielt mit stabilen 392 Ringen die Oberhand gegen Katharina Stang (389). „Er agiert sehr gleichmäßig in dieser Saison, das brachte den Punkt“, lobte der Coach. „Das Ergebnis von 3:2 war perfekt und mit den 1969 Ringen Teamleistung sind wir sehr zufrieden.“

Starker Gegner aus Franken

Am Sonntag ging’s gegen die Franken. Die taktische Umstellung auf Position zwei schien zunächst die richtige Entscheidung, gingen doch die Königsbacher unerwartet deutlich mit 4:1 am Anfang des Matches in Führung. Doch Fürth konterte mit einer Tempoverschärfung und baute mit hohen Serien am Ende Druck auf. Der KKS-Franzose unterlag mit 392 Ringen Elania Nardelli (396) und André Link verlor nach tollem Fight mit starken 396 Ringen gegen die erfahrene Sonja Pfeilschifter (397). Sarah Würz (393) holte schließlich gegen Sandro Schrüfer (391) den Ehrenpunkt. Christian Brenneisen (393) unterlag dagegen denkbar knapp Maximilian Wolf (394), und Karina Schneider (388) fand gegen Daniel Karg (390) nicht zu ihrer gewohnten Leistung.

„Einen Vorwurf brauche ich meinem Team überhaupt nicht machen“, so Coach Müller. „Fürth ist eine wahnsinnig erfahrene Mannschaft und hatte die effektivere Taktik. Das müssen wir anerkennen. Daraus gelernt haben wir bereits.“ Nun freuen sich alle auf das nächste „Hammerwochenende“ am 11. und 12. November gegen Prittlbach und den deutschen Vize-Meister Saltendorf.

Weitere Informationen unter www.bundesliga.dsb.de.