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Die Knittlinger Kicker (blaue Trikots) kämpfen gegen das Bad Wildbader Team bis zum Schluss um den Punktgewinn. Foto: Bächle 

Knittlinger Aufwärtstrend gestoppt: Nach zwei Siegen unterliegt der FVK mit 2:3 gegen Wildbad

Enzkreis. Vom gesteckten Ziel, die Winterpause fernab der Abstiegsränge zu verbringen, muss sich der FV Knittlingen verabschieden: Im letzten Hinrundenspiel der Kreisliga Pforzheim unterlagen die FVK-Kicker dem FV Wildbad mit 2:3 und rutschen dadurch auf Tabellenplatz 15 ab. Umso bitterer: Beim Gast aus dem Landkreis Calw handelt es sich um einen Konkurrenten im Abstiegskampf.

Enzkreis. Vom gesteckten Ziel, die Winterpause fernab der Abstiegsränge zu verbringen, muss sich der FV Knittlingen verabschieden: Im letzten Hinrundenspiel der Kreisliga Pforzheim unterlagen die FVK-Kicker dem FV Wildbad mit 2:3 und rutschen dadurch auf Tabellenplatz 15 ab. Umso bitterer: Beim Gast aus dem Landkreis Calw handelt es sich um einen Konkurrenten im Abstiegskampf.

Auch deshalb konstatierte Knittlinges Trainer Alexander Zimmermann ernüchtert: „Hätten wir heute wenigstens einen Punkt geholt, wären wir an Wildbad dran geblieben.“ Dabei sah es lange nach einem Punktgewinn für die Fauststädter aus. Nach gut zehn Minuten gingen diese nach Zuspiel von Kevin Zengin auf Mirko Burmistrak mit 1:0 in Führung. Zwar hielt die Führung nur eine Viertelstunde, da Wildbad durch David Ecker (25.) der Ausgleich gelang, doch Kai Schwägerl (35.) sorgte nach einem Hackenpass von Burmistrak für die erneute FVK-Führung. Wieder machte jedoch Ecker (43.) mit dem 2:2 den Knittlingern einen Strich durch die Rechnung. Im zweiten Durchgang kontrollierten dann die Bad Wildbader zunehmend die Partie. Zwar boten sich auch den Gastgebern Möglichkeiten, doch ließen die Abschlüsse die letzte Konsequenz vermissen. In der 83. Minute war es schließlich der eingewechselte Bad Wildbader Valentin Reinhardt, der mit dem Tor zum 3:2 für die Entscheidung sorgte.

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Eng zu geht es bei Iptingen (links) und Roßwag-Mühlhausen. Foto: fotomoment

Ein spätes Gegentor musste am Sonntagnachmittag auch der FV Lienzingen hinnehmen. Beim Duell in der Kreisklasse A 1 mit der SG Ölbronn-Dürrn führten die Lienzinger bis wenige Sekunden vor Schluss mit 1:0, ehe SG-Spielertrainer Timo Penzinger durch einen direkt verwandelten Freistoß die Lienzinger Siegesträume zerstörte. Bis dato war die Partie von einer angriffslustigen SG und einem beherzt verteidigenden FV Lienzingen geprägt. Bereits in den ersten zehn Spielminuten setzte der Gast aus Ölbronn-Dürrn den Ball zwei Mal gegen das Aluminiumgehäuse des Lienzinger Tors. Auch danach hatte die SG einige Möglichkeiten, scheiterte dabei aber zumeist an sich selbst oder dem starken FVL-Keeper Robert Jung. Lienzingen versuchte seinerseits, Nadelstiche in der Offensive zu setzen. Wirklich erfolgreich war der FVL damit aber einzig kurz vor der Pause, als ein missglückter Querpass von Marcel Schmälzle von SG-Verteidiger Tristan Kraus ins eigene Tor gelenkt wurde. Im zweiten Durchgang setzte die SG alles auf eine Karte und erhöhte den Druck. Die beste Chance hatte dabei der eingewechselte Tobias Herzog, der bei einem Foulelfmeter an Keeper Jung scheiterte. Erst als die 95. Spielminute erreicht war, erlöste Spielertrainer Penzinger seine Kicker und sicherte so den Punkt.

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Bis kurz vor Schluss kann die Lienzinger Defensive (grüne Trikots) Schlimmeres verhindern, ehe jedoch ein Freistoß für Ölbronn-Dürrn den Ausgleich bringt. Foto: Bächle

Ebenfalls mit einem Zähler begnügen musste sich der SV Iptingen. In dem chancenreichen Duell in der Kreisliga A 3 Enz/Murr trennten sich die Iptinger mit 3:3 von der SG Roßwag-Mühlhausen. Dabei lagen die Iptinger nach gut einer halben Stunde mit 2:0 in Führung. Nils Brunhorn (25.) hatte nach Zuspiel von Adrian Schrodt drei Gegenspieler stehengelassen und zum 1:0 abgeschlossen. Steffen Weeber (30.) erhöhte per Kopfball auf 2:0. Doch auch die SG war nicht ohne Chancen. Die bis dahin wohl beste Möglichkeit bot sich in der 38. Spielminute Cevin Blattert. Der Iptinger Steffen Weeber hatte bei einem Klärungsversuch seinen Gegenspieler zu Fall gebracht und so für einen Strafstoß gesorgt. Blatter ließ sich die Chance nicht nehmen und verkürzte. Noch vor der Pause war es abermals Blattert (43.), der ein Geschenk der Iptinger Defensive dankend annahm und ausglich. In Hälfte zwei ging zunächst Iptingen durch einen abgefälschten Schuss von Marc Nowotny (62.) wieder mit 3:2 in Front, aber SG-Kicker Luca-Ernesto Capparelli (76.) sorgte wenig später für den erneuten Ausgleich.