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Dominik Vincon mit seiner BMW-Maschine beim Bol d’Or im französischen Le Castellet. 

Knittlinger Motorrad-Rennfahrer erreicht Saisonziel

Le Castellet/Knittlingen. Der Knittlinger Motorrad-Rennfahrer Dominik Vincon ist mit seinen Kollegen vom Team LRP Poland beim Bol d’Or im französischen Le Castellet Elfter geworden. Ein kleines technisches Problem an der BMW-Maschine verhinderte zwar eine bessere Position bei dem 24-Stunden-Klassiker, dennoch erreichte das Trio das im Vorfeld der FIM-Langstrecken-WM gesteckte Saisonziel: am Ende belegte man Platz zehn.

Trotzdem ist Vincon etwas enttäuscht, war man doch als EWC-Siebter nach Le Castellet gereist mit der Chance, das Team Bolliger noch zu überholen und Sechster zu werden. „Immerhin sind wir einen halben Punkt besser als das BMW-Werksteam“, so Vincon, der den positiven Aspekt herausstellt.

Klar ist: der 31-Jährige wird auch in der kommenden EWC-Saison für das polnische Team an den Start gehen. „Ich habe am Wochenende mit dem Team-Chef kurz darüber gesprochen“, teilt der Knittlinger mit, der sich bei dem Rennstall sehr wohlfühlt.

„Ich bin froh, Teil dieses Teams zu sein. Es geht menschlich und familiär zu, wir sind einfach eine super Truppe.“

Was den sportlichen Aspekt betrifft, hofft er darauf, dass es 2023 noch ein Stück nach vorne geht. Im Winter seien auch Testfahrten geplant, bei denen die Techniker dem kleinen Performance-Problem mit der Maschine auf den Grund gehen sollen.