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War nach dem Rennen in Most enttäuscht: der Knittlinger Dominik Vincon. Jagielski 

Knittlinger Motorrad-Rennfahrer zieht nach Sechs-Stunden-Rennen bittersüßes Resümee

Most. Der Knittlinger Motorrad-Rennfahrer Dominik Vincon vom Team LRP Poland hat nach langer Verletzungspause das Saisonfinale in der Langstrecken-Weltmeisterschaft der Féderation Internationale de Motocyclisme (FIM) bestreiten können. "Ich hatte keinerlei Schmerzen in der Hand", resümiert der Sportler, der im Juli im portugiesischen Estoril gestürzt war.

Technische Probleme am neuen Motorrad sorgten aber auf der Strecke in Tschechien für ein enttäuschendes Ergebnis. Im Feld der insgesamt 24 Teams schafften es Vincon und seine Mitstreiter Bartlomiej Lewandowski und Kamil Krzemieñ beim Sechs-Stunden-Rennen nur Rang 20.

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Motorradfahrer aus Knittlingen brennt auf sein Comeback im Saisonfinale

Dabei fing das Rennwochenende für Vincon und seine Kameraden nicht schlecht an. Nach der Qualifikation am Donnerstag lag man auf Platz 16 und war guter Dinge: "Wir waren nicht weit abgeschlagen und hatten durchaus Chancen, noch nach vorne zu fahren", berichtet Vincon.

Ernüchterung nach Platz 13 in der Gesamtwertung

Auch seine erste Session im Rennen am Samstag sei größtenteils ordentlich verlaufen. Allerdings habe er in seinen letzten drei Runden vor der Übergabe des Motorrads bemerkt, dass irgendwas nicht stimmte. In der Folge hätten die Techniker bei mehreren Boxenstopps verschiedene Teile ausgetauscht, doch die Probleme seien geblieben.

Dass es nur für den 20. Platz in Most und für Rang 13 in der Gesamtwertung der Langstrecken-WM gereicht hat, sorgt beim polnischen Team für Ernüchterung.