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Holte den entscheidenden Punkt zum Gesamtsieg: Yvonne Wrobel. Foto: Faulhaber
Holte den entscheidenden Punkt zum Gesamtsieg: Yvonne Wrobel. Foto: Faulhaber
17.11.2015

Königsbacher Bundesliga-Schützen weiter auf Erfolgskurs

Auch ihren fünften Saison-Wettkampf in der 1. Bundesliga Luftgewehr Süd haben die Königsbacher Schützen erfolgreich über die Bühne gebracht. Ein 3:2-Sieg gegen die SSG Dynamit-Fürth bei Gastgeber SG Waldkraiburg in Reichertsheim/Thambach hat das KKS-Team nicht nur dem Ziel Klassenerhalt näher gebracht, die Crew von Trainer Jens Müller hat damit auch den zweiten Tabellenplatz hinter der SG Coburg erfolgreich verteidigt.

Hervorragend schlug sich Königsbachs Nummer eins Valerien Sauveplan mit 398 Ringen, doch seine italienische Gegnerin Elania Nardelli schnappte sich letztendlich mit beeindruckenden 399 Ringen den Sieg. André Link (394) agierte gegen Maximilian Wolf (392) gewohnt schnell und zuverlässig, und auch Christian Brenneisen (394) gegen Patrick Müller (392) rechtfertigte nachdrücklich seine kurzfristige Berufung ins Erstliga-Team. Nicht so gut lief es diesmal bei Karina Schneider (387), die ihren Punkt Melanie Hertel (390) überlassen musste, während Yvonne Wrobel 389 Zähler genügten, um gegen Denise Bruckschlögl (385) den Siegtreffer zu landen.

„Viel besser hat es eigentlich nicht laufen können“, meinte Coach Müller. „Dass uns Fürth alles abverlangen würde, war von vorneherein klar.“ Valerian habe einen beeindruckenden Kampf geboten und mit 398 Ringen ein Weltklasse-Resultat geliefert. Seine Gegnerin sei an diesem Tag allerdings nicht zu stoppen gewesen. „Das war Luftgewehrsport auf allerhöchstem Niveau“, schwärmte Müller. Die Leistung des Franzosen sei in Anbetracht der Attentate in seiner Heimatstadt Paris um so höher einzuschätzen. „Valerian kann kämpfen wie kaum ein anderer“, sagte der KKS-Trainer.

An Position zwei habe einmal mehr André Link mit 394 Ringen in knapp 20 Minuten viel Druck aufgebaut und den ersten Punkt für den KKS eingefahren. Dem Neuen im Team, Christian Brenneisen, bescheinigte Müller „eine tolle Vorstellung. Ich wusste, dass er stark ist. Dass er aber seine Möglichkeiten so umsetzt, war beeindruckend“, so der Coach. Karina Schneider indes habe zu Beginn ihr Können nicht abrufen können, die letzten drei Serien hätten aber nicht gereicht, um das Ruder herumzureißen. Die Erfahrungen, die sie jetzt in ihrem ersten Jahr im Oberhaus sammle, seien sehr wichtig, wenn auch manchmal schmerzhaft. „Ich weiß, was sie kann, und auch sie bekommt die Zeit, die sie braucht“, unterstreicht Müller.

Hochkonzentriert und dominant sei Yvonne Wrobel gewesen. Bei diesem ausschlaggebenden Punkt zum Mannschaftssieg habe sie ihre Erfahrung abgerufen. „Alles in allem war das ein wahnsinnig wichtiger Sieg, der uns dem Klassenerhalt wieder ein Stück näher bringt. Wir haben noch ein paar große Aufgaben vor uns, aber mit solchen Siegen steigt unser Selbstvertrauen immer mehr“, fasst Müller zusammen.