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Teo Rus gibt beim 1. CfR Pforzheim jetzt als Chefcoach alleine die  Richtung vor. Foto: Ripberger
Teo Rus gibt beim 1. CfR Pforzheim jetzt als Chefcoach alleine die Richtung vor. Foto: Ripberger
13.08.2015

Konkurrenzkampf angekurbelt: CfR Pforzheim hat sich verstärkt

Endlich ist der 1. CfR Pforzheim wieder dort angekommen, wo FCP und VfR ihre größten Erfolge gefeiert haben – in der Fußball-Oberliga. Dementsprechend hoch ist die Erwartungshaltung beim Aufsteiger, der in den Qualifikationsspielen gegen Göppingen das i-Tüpfelchen auf die Verbandsliga-Saison setzen konnte.

Endlich ist der 1. CfR Pforzheim wieder dort angekommen, wo FCP und VfR ihre größten Erfolge gefeiert haben – in der Fußball-Oberliga. Dementsprechend hoch ist die Erwartungshaltung beim Aufsteiger, der in den Qualifikationsspielen gegen Göppingen das i-Tüpfelchen auf die Verbandsliga-Saison setzen konnte.

Auch eine Klasse höher hat der Pforzheimer Fusionsverein einiges vor. Dafür spricht die Tatsache, dass mit Dominik und Manuel Salz, Sebastian Rutz, Joao Tardelli, Mathias Fixel, Marc Mägerle, Marco Bornhauser, Michael Schrammel, Dirk Prediger und Fatih Ceylan fast alle Leistungsträger gehalten wurden.

Durch die Verpflichtung des Ex-Hoffenheimers Dragan Paljic (32) holte sich der CfR zudem eine Führungsfigur mit Profi-Erfahrung in den Kader. Der gebürtige Starnberger mit serbischen Wurzeln stand zuletzt beim australischen Club Perth Glory unter Vertrag und soll zum Dreh- und Angelpunkt im CfR-Mittelfeld werden. Dass Paljic Spielmacherqualitäten besitzt und dazu noch torgefährlich ist, zeigte der jüngste Pokalauftritt gegen Landesligist Durlach-Aue. Obwohl erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt, beteiligte sich der 32-Jährige mit zwei Treffern am glatten 7:0-Erfolg. „Meine Eindrücke sind sehr positiv. Wir haben gute Jungs mit viel Talent im Kader“, führte sich der Ex-Profi bei seinen neuen Kollegen gleich gut ein.

Vielversprechende Ansätze

Aber auch andere Neuzugänge wie Abwehr-Ass Bogdan Cristescu (FC Friedrichstal), Serach von Nordheim (SC Pfullendorf), Max Knorn (SC Hauenstein/Pfalz) oder Salvatore Tommasi (TSV Grunbach) zeigten bisher vielversprechende Ansätze.

Das ist ganz nach dem Geschmack von CfR-Trainer Teo Rus, der nach der Trennung von Eberhard Carl die alleinige Verantwortung übernommen hat. „Die Mischung zwischen erfahrenen und jungen Spielern stimmt. Die Qualität im Kader ist höher als in der vergangenen Saison“, glaubt Rus. Obendrein haben er und Sportvorstand Torsten Heinemann dafür gesorgt, dass nahezu jede Position doppelt besetzt ist. „Dadurch wird der Konkurrenzkampf angekurbelt“, hofft der Coach, der darüber hinaus noch lebhaft in Erinnerung hat, wie die Mission „Aufstieg“ fast gescheitert wäre, weil der Kader zu dünn war, nachdem es im Saisonendspurt einige Verletzte gab.

„So was können wir uns in der Oberliga nicht mehr erlauben“, warnt CfR-Kapitän Sebastian Rutz, der die Spielklasse mit den Spitzenteams aus Nöttingen, KSC-Pokalbezwinger Reutlingen oder Ulm deutlich stärker als noch in der vergangenen Saison einschätzt.

Auch das Auftaktprogramm der Pforzheimer – das Team pausierte letzte Woche, weil Gegner Reutlingen im DFB-Pokal spielte – hat es in sich. Dem Heimspiel gegen Ravensburg (15. August) folgen drei Auswärtspartien in Kehl, Bissingen und bei Mitaufsteiger Sandhausen.

„Wenn wir aus dieser Geschichte heil herauskommen, sehen wir schon klarer, wohin die Reise geht“, ist sich Teo Rus sicher. Als Minimalziel hat er die Plätze fünf bis acht ausgegeben. Es darf aber auch gerne ein bisschen mehr sein.