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Der Konkurrenz in die Parade fahren will der TSV Maulbronn mit Kerem Özdemir (unten) in dieser Saison. Hier bekommt die Maulbronner Entschlossenheit Benjamin Grimm vom FC Germania Singen II zu spüren. Foto: Ripberger
Der Konkurrenz in die Parade fahren will der TSV Maulbronn mit Kerem Özdemir (unten) in dieser Saison. Hier bekommt die Maulbronner Entschlossenheit Benjamin Grimm vom FC Germania Singen II zu spüren. Foto: Ripberger
13.08.2015

Kreisklasse B1: TSV peilt den Aufstieg in die A-Klasse an

Trainer Klaus Kerler vom TSV Maulbronn ist sicher: „Ich habe die Leute, die ich will. Fast alle meine Spieler kommen direkt aus Maulbronn, durch die Neuzugänge sind wir qualitativ stärker geworden. Unser Ziel ist der Aufstieg.“ Nach Platz vier in der vergangenen Runde kann das laut Kerler nur der nächste Schritt sein. Zuletzt habe man sichere Punkte gegen schwache Mannschaften abgeschenkt. Und in der Winterpause hätten einige wenige Reservespieler die Stimmung im Team belastet. Deshalb habe Maulbronn in den ersten drei Spielen im neuen Jahr keinen Punkt geholt.

Lob für Simon Schneider

Zur neuen Saison soll alles besser werden in der Klosterstadt: Mit Neuzugängen wie Kevin Rizza (SG Ölbronn-Dürrn), Necati Ertem (Türk. SV Mühlacker) und Kai Grausam (Fvgg 08 Mühlacker) sieht sich Klaus Kerler für die nächste Saison gut gerüstet. Froh ist Kerler, der mit Maulbronn in seine zweite Saison geht, auch darüber, einen Torjäger wie Simon Schneider zu haben. „Der Junge hat in der letzten Saison 26 Tore erzielt. Das ist Spitze.“

Sehr gut verstärkt hat sich laut Kerler auch der Konkurrent vom FV Lienzingen, den er zusammen mit seiner eigenen Truppe, dem FSV Eisingen sowie der Reserve des Landesligisten 1. FC Ersingen (wie eigentlich alle Trainerkollegen) ganz vorne sieht. Besonders die Lienzinger Zugänge Martin Schlagenweith, Michele Barbitta und Stefan Zimmermann (alle Zaisersweiher) sieht der ehemalige Birkenfelder Juniorentrainer als exzellente Verstärkungen an: „Lienzingen will diese Saison auf jeden Fall hoch.“

Eine schwere Saison prophezeit Klaus Kerler der TG Stein. Die Mannschaft, die gerade erst aus der A-Klasse abgestiegen ist, hat so gut wie alle Spieler verloren und steht vor einem Neubeginn. Auch dem TSV Wimsheim II traut er als Aufsteiger keine großen Sprünge zu, ebenso könnte es für die TuS Bilfingen II ein schwieriges Jahr werden. Zu guter Letzt erwartet er auch für die Reserve des FV Knittlingen, die den Abstieg in der Relegation vermeiden konnte, keine einfache Saison.

Sehr schwer einzuschätzen sind dagegen für Klaus Kerler der FV 09 Niefern II und die dritte Mannschaft des FSV Buckenberg. Beide Teams hätten laut Kerler einen großen Kader, ein Umstand, der sich sowohl als Vor- wie als Nachteil erweisen könne. Bei den Reserven des 1. FC Bauschlott, des TSV Wurmberg-Neubärental und des FC Alemannia Wilferdingen will Kerler keine Prognose abzugeben. Auch die Sportkameradschaft aus Hagenschieß, die im abgelaufenen Jahr einen soliden Mittelfeldplatz erreichte, weiß er nicht recht zuzuordnen. Sehr gut einzuordnen weiß Klaus Kerler allerdings seine eigene Mannschaft, welcher er den absolut Aufstieg zutraut. „Das Unentschieden gegen Bilfingen hat uns letzte Saison den Aufstieg gekostet, wir hätten das bessere Torverhältnis gehabt“. Diesen Umstand möchte der TSV Maulbronn schnell vergessen machen und am Ende der neuen Saison auf jeden Fall auf einem der beiden Aufstiegsplätze stehen.