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Auf dem Weg zur Herbstmeisterschaft will sich der SV Huchenfeld mit Spielführer Timo Rock (vorne) nicht aufhalten lassen. Die Büchenbronner um Patrick Schweikl (hinten) hoffen gegen Singen auf drei wichtige Punkte. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
Auf dem Weg zur Herbstmeisterschaft will sich der SV Huchenfeld mit Spielführer Timo Rock (vorne) nicht aufhalten lassen. Die Büchenbronner um Patrick Schweikl (hinten) hoffen gegen Singen auf drei wichtige Punkte. Foto: PZ-Archiv, Ripberger
19.11.2015

Kreisliga: Huchenfeld kann Herbstmeister werden

Es ist ein Titel ohne Wert: die Herbstmeisterschaft. Man kann sich dafür nichts kaufen, man erhält nur die Erkenntnis, dass man das beste Team in der Vorrunde war. Doch schon oft sind die Herbstmeister auch am Ende ganz vorne gewesen und haben sich den „wahren“ Titel geholt.

In der Kreisliga Pforzheim steht der SV Huchenfeld kurz davor, sich die Vorrundenlorbeeren zu sichern. Die Mannschaft von Spielertrainer Timo Fuhrmann steht an der Spitze – und das als Aufsteiger. Ob es allerdings zur Herbstmeisterschaft reicht, ist völlig offen. Zumal die Huchenfelder am Samstag im Flutlichtspiel daheim (16.30 Uhr/PZ-Live-Ticker) mit dem Tabellenvierten Niefern einen echt harten Brocken vor der Brust haben. Timo Fuhrmann ist entspannt, für ihn zählt jedenfalls die Herbstmeisterschaft nicht, sondern: „Wichtig ist, wo wir nach dem letzten Spiel in diesem Jahr, am 5. Dezember gegen Buckenberg stehen“, so der Spielertrainer.

Verfolger Buckenberg – ein Punkt Rückstand – rechnet sich am Wochenende noch Chancen auf Platz eins aus. Doch auch die Volsitz-Truppe ist voll gefordert. Die Auswärtsaufgabe beim Dritten Fatihspor Pforzheim – zwei Punkte hinter dem FSV – hat es ebenfalls in sich. Ein Wörtchen in der Aufstiegsfrage wollen weiterhin die Öschelbronner mitreden, die daheim den Vorletzten Dietlingen nicht auf die leichte Schulter nehmen dürfen. Und auch die Bauschlotter haben sich trotz sechs Punkten Rückstand auf die Spitze noch nicht abgeschrieben. Beim Drittletzten Grunbach will die Truppe von „Joker“ Günther jedenfalls mit einem Sieg auch die ärgerliche 1:3-Heimschlappe gegen Wurmberg-Neubärental vergessen machen.

Neue Hoffnung hegt derweil Schlusslicht Langenalb nach dem ersten Saisonsieg (3:2) gegen Coschwa. Gelingt dem Team im letzten Spiel vor der Amtsübernahme von Coach Marcus Bouquerot in Calmbach nun die nächste Überraschung?

In der Kreisklasse A1 hat Trainer Dietmar Dierlamm in kürzester Zeit aus der SG Ölbronn-Dürnn ein Spitzenteam geformt. Und es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn seine Jungs im Heimspiel am Sonntag gegen den Tabellenletzten Kieselbronn II sich nicht die Herbstmeisterschaft sichern.

Auf einen Ausrutscher der SG hoffen hingegen die Sportfreunde Mühlacker, die – mit zwei Punkten Rückstand auf die SG – in Zaisersweiher auf Herz und Nieren geprüft werden.

Vier Punkte Rückstand auf die Spitze hat Nußbaum, das am Samstag gegen Ötisheim wieder voll punkten will. In Lauerstellung befinden sich weiterhin die Ispringer, die gegen die Buckenberg-Reserve bestehen sollten.

In der Kreisklasse A2 hat ein Trio noch die Chance auf den Herbsttitel. Wobei Spitzenreiter Hohenwart/Würm (27 Punkte) mit Gräfenhausen wohl die schwierigste Aufgabe zu bewältigen hat. Verfolger Wildbad (27) dürfte es da am Samstag daheim gegen das Obere Enztal schon leichter haben. Und wer weiß, vielleicht gelingt der GU-Türkischer SV Pforzheim ja noch mit einem Sieg in Unterreichenbach/Schwarzenberg der Sprung auf Platz eins.

Um wichtige Punkte gegen den Abstieg geht es im Duell zwischen Schlusslicht Feldrennach II und dem Drittletzten Dietlingen II.

In der Kreisliga B1 hat sich Ersingen II schon die Herbstmeisterschaft gesichert. Jetzt gilt es gegen Buckenberg III, den Vorsprung (4 Punkte) auf Lienzingen auszubauen. Der FVL muss dagegen am Sonntag (14.45 Uhr) beim Dritten Eisingen ran, der mit einem Sieg Platz zwei übernehmen könnte.

Die spielfreien Kicker von B-Liga-2-Herbstmeister Dobel können sich am Wochenende entspannt zurücklehnen und beobachten, ob es Calmbach II im Heimspiel gegen den Tabellenelften Langenalb II schafft, den Abstand (5 Punkte) zu verkürzen.