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Trainer Marcus Bouquerot muss mit seinem FV Langenalb aus der Kreisliga absteigen. Foto: Seibel
Trainer Marcus Bouquerot muss mit seinem FV Langenalb aus der Kreisliga absteigen. Foto: Seibel
29.05.2016

Kreisliga: Nur ein Team vom Tabellenende muckt auf

Pforzheim. In der Kreisliga Pforzheim hat sich der FV Öschelbronn mit einem torlosen Remis bei Fatihspor Pforzheim endgültig gerettet. Der TSV Grunbach, der schon so gut wie sicher auf Schleudersitzplatz 13 lag, bekam beim 1:9 beim FC Calmbach das Fell über die Ohren gezogen. Grunbach bleibt nur dann Kreisligist, wenn der FSV Buckenberg, der hinter dem FV Niefern Zweiter wurde, die Aufstiegsrelegation zur Landesliga meistert. In jedem Fall steigen der 1. FC Dietlingen, der FV Langenalb und der FC Alemannia Wilferdingen ab.

Büchenbronn – Kieselbronn 2:2. Büchenbronn schien nach Toren von Sheja und Stoljar frühzeitig auf der Siegerstraße. Mit dem Anschlusstreffer von Fritsch kurz vor der Pause kündigte Kieselbronn Widerstand an, bestimmte dann auch den zweiten Durchgang, so dass der von Theilmann in der 86. Minute markierte Ausgleich in Ordnung geht.

Calmbach – Grunbach 9:1. Nach der 2:0-Führung der Gastgeber verkürzte Günasan kurz vor der Pause zum 2:1, obwohl Grunbach nach einem Feldverweis bereits dezimiert war. Nach dem 3:1 gleich nach dem Wiederanpfiff resignierten die Gäste: Reule und Schmiedt nutzten Abwehrschwächen zu fünf beziehungsweise drei Einschüssen. Treffer Nummer neun steuerte Lenhardt bei.

Fatihspor Pforzheim – Öschelbronn 0:0. Fatihspor war die spielerisch bessere Mannschaft, vermochte aber im Angriff wieder einmal nicht zu überzeugen. Öschelbronn richtete das Hauptaugenmerk auf die Torsicherung und das Konterspiel.

Conweiler/Schwann – Langenalb 2:0. Die Gastgeber waren den von Marcus Bouquerot trainierten Langenalbern überlegen und gingen in der 25. Minute durch einen Kopfballtreffer von Alberti in Front. Die Hausherren versäumten es aber nachzulegen. So dauerte es bis zur 90. Minute, ehe Sakojic die Fronten klärte. Obwohl das Derby keinesfalls hart ausgetragen wurde, gab es auf beiden Seiten einen Platzverweis.

Huchenfeld – Dietlingen 1:2. Zur Pause deutete nach der von Geist markierten 1:0-Führung alles auf einen Favoritensieg hin. Huchenfeld hatte die erste Hälfte klar bestimmt. Nach dem Wechsel machte Dietlingen Druck, markierte in der 70. Minute durch Mössner den Ausgleich. Anthoni sorgte in der 85. zum Abschied aus der Kreisliga sogar für einen Sieg.

Wurmberg –Bauschlott 1:2. Bauschlott lag zur Pause nach einem Treffer von Hajeck (35.) in Front und hatte danach zwei Großchancen, um zu erhöhen. Mit einem Schuss, der gleich zweimal angefälscht wurde und so für Bauschlotts Keeper unerreichbar war, sorgte Eberle jedoch für das 1:1 (55.). Ein Hajeck-Kopfball in den Winkel (75.) machte Bauschlott aber noch zum verdienten Sieger.

Singen – Wilferdingen 4:1. Zur Pause stand es dank Sadowski 1:0. Zwischen der 67. und 87. Minute bauten Cigno, Sadowski und Walter die Führung aus, ehe Bleibinhaus in der 89. Minute für das unterlegene Schlusslicht traf.