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Der SV Büchenbronn mit Trainer Nermin Klapuh führt die Kreisliga nun mit acht Punkten Vorsprung vor Ispringen an. Foto: PZ-Archiv, Becker

Kreisliga: Verfolger büßen Punkte ein – Wimsheim schießt Wilferdingen in Not

Pforzheim. Der SV Büchenbronn ist der große Gewinner des Dienstag-Spieltages in der Fußball-Kreisliga Pforzheim. Der Spitzenreiter siegte beim TSV Wurmberg mit 3:1 und profitierte zudem von den Punkteeinbußen der Verfolger.

Der FC Ispringen und sein Namensvetter Bauschlott nahmen sich in einer Nullnummer gegenseitig die Punkte ab und auch der FV Öschelbronn kam als Gastgeber von Wildbad über ein 2:2 nicht hinaus. Der FSV Buckenberg ging mit einer 3:4-Niederlage bei der Spvgg Coschwa sogar ganz leer aus. An der Abstiegsfront darf der TSV Wimsheim nach einem 2:0-Sieg im Kellerduell bei den Wilferdinger Alemannen wieder hoffen. Für Schlusslicht FV Langenalb sieht es nach der 2:3-Heimniederlage gegen Fatihspor jetzt ganz böse aus.

Öschelbronn – Wildbad 2:2. Wildbad ging aus abseitsverdächtiger Position in der 15. Minute durch Knöri in Front und nutzte bereits drei Minuten später die Verwirrung der Gastgeber zum zweiten Treffer durch Reule. Yüksel machte dem FVÖ mit dem Anschlusstreffer in der 30. Minute wieder Mut. Nach dem Wechsel klare Dominanz von Öschelbronn, die Yalcin in der 70. Minute zum Ausgleich nutzte. Nach einer Ampelkarte in der 85. und Rot in der 90. Minute beendete Öschelbronn die Begegnung in zweifacher Unterzahl. Trotzdem bot sich den Gastgebern in der Nachspielzeit noch die Möglichkeit zum Siegtreffer.

Langenalb – Fatihspor 2:3. Langenalb ließ sich von der frühen Gästeführung durch Sahin (8.) nicht beeindrucken, bestimmte fortan das Spiel und drehte mit Toren von Riegsinger (13.) sowie Günes (Foulelfmeter 25.) die Führung. Nach dem recht unglücklichen Ausgleichstreffer durch Haji (55.) verloren die Gastgeber den Faden. In der 75. Minute entschied Yazici die Begegnung für den Gast. Danach drückte Langenalb, ohne aber noch einmal die Lücke zu finden.

Conweiler/Schwann – Buckenberg 4:3. Coschwa legte bereits in der fünften Minute durch Alberti vor, danach bestimmte aber der Gast vom Buckenberg das Geschehen und nutzte die Überlegenheit bis zur Pause auch zu drei Treffern durch Tetz (17.), Friese (22.) und Wendt (Elfmeter, 45.). Weil die Gäste nach dem Wechsel die in der ersten Halbzeit gezeigte Dominanz vermissen ließen, war plötzlich wieder Coschwa am Drücker und riss mit Toren von Fosticz (60.), Günthner (75.) und Balci (85.) nicht unverdient das Spiel noch aus dem Feuer.

Wilferdingen – Wimsheim 0:2. „Big points“ für Wimsheim, das nach dem Auswärtscoup wieder hoffen darf, während es für die Wilferdinger Alemannen jetzt auch sehr eng wird. Wimsheim ging in der zehnten Minute durch Niklas Munz in Front und machte mit einem Freiststoßtreffer von Marco Mössner nach einer Stunde Spielzeit alles klar. Wilferdingen war zwar die bessere Mannschaft, allerdings nur mit Standards gefährlich.

Wurmberg – Büchenbronn 1:3. Nach dem furiosen Sieg in Wildbad präsentierte sich Wurmberg diesmal völlig von der Rolle. Tabellenführer Büchenbronn nutzte die Gunst der Stunde und legte durch Kuppinger bereits in der zwölften Minute vor. Den Ausgleich von Heel in der 32. Minute beantwortete Maxim Stoljar bereits drei Minuten später mit der erneuten Führung. In der 57. Minute machte Unat das Schlägle-Team endgültig zum Sieger.

Weiler – Singen 1:1. Singen nutzte in der 20. Minute im Anschluss an eine Ecke durch Julian Walch die Schlafmützigkeit von Weilers Abwehr zur Führung. Mit einem Weitschuss besorgte Sven Baisch in der 37. Minute den Ausgleich, der gleichzeitig Endstand war. Nach der Pause sah man dann eine ganz schwache Partie ohne Höhepunkte. Von Weiler hatte man in der prekären Lage mehr Engagement erwartet.

Ispringen – Bauschlott 0:0. In Ispringen sah man in der ersten Hälfte ein ausgeglichenes Nachbarschaftsduell, bei dem Kai Müller kurz vor der Pause die Führung auf dem Fuß hatte. Auch nach dem Wechsel zunächst ein verteiltes Spiel. Dies änderte sich ab der 70. Minute, nachdem Bauschlott durch eine Ampelkarte dezimiert war. Ispringen machte nun mächtig Druck, scheiterte aber bei zwei ganz dicken Gelegenheiten am hervorragend reagierenden Bauschlotter Keeper Martig.