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03.07.2013

Kreisligacheck: Fellmann ist der beste Abwehrspieler

Der Spitzname erinnert an den griechischen Krieger, der für die Unbesiegbarkeit und pure Durchschlagskraft stand. Kein Wunder also, dass ihn seine Mitspieler „Achilles“ getauft haben. Die Rede ist von Abwehrspieler Lars Fellmann vom FV Öschelbronn, der sich in der Auswahl zum besten Abwehrspieler mit 35,7 Prozent aller Stimmen gegen die restlichen Kontrahenten durchsetzen konnte und so Alexander Zettelmayer (1. FC Ersingen, 27,9 Prozent), Patrick Merkle (Spvgg Conweiler-Schwann, 19,3 Prozent) und Seweryn Sadowski (FC Germ. Singen, 17,1 Prozent) auf die weiteren Plätze verwies.

Der 31-Jährige Vater von drei Kindern begann bereits in der F-Jugend beim VfB Stuttgart das Fußballspielen, wo er bis zur A-Jugend blieb und dabei sowohl die Süddeutsche, als auch die Deutsche Meisterschaft feiern durfte. Seit 2008 spielt er nun beim FV Öschelbronn, der ihm gezeigt hat, dass Fußball nicht alles ist. Außerhalb des Fußballplatzes kümmert sich der dreifache Vater vor allem um seine Familie.

Name: Lars Fellmann

Geburtsdatum: 27.09.1982

Spitzname: Achilles (Anlehnung an den griechischen Helden Achilleus) und T-2000 (Anlehnung an den Kampfroboter aus dem Film „Terminator“)

Position: Abwehr

Bisherige Vereine: VfB Stuttgart (F- bis A-Jugend); Stuttgarter Kickers; VfR Pforzheim; 1. FC Pforzheim; TSV Reichenbach und FV Öschelbronn (seit Saison 08/09)

Lieblingsbeschäftigung: Mich um meine Familie mit meinen drei Kindern und meiner Frau kümmern.

Das sagt Raphael Kemmer (Trainer und Spieler FV Öschelbronn) über ihn: „Ich habe Lars kennen gelernt, als er in der A-Jugend vom VfB Stuttgart zum damaligen VfR Pforzheim gewechselt ist, wo ich ebenfalls in der A-Jugend gespielt habe. Im Anschluss daran sind wir die folgenden vier Jahre direkt hintereinander immer aufgestiegen. Auch später sind wir zusammen nach Reichenbach und von dort nach Öschelbronn gewechselt, wo wir direkt den Aufstieg aus der Kreisklasse in die Kreisliga geschafft haben. Lars könnte locker höher spielen. Er ist kopfballstark, technisch gut und der beste Abwehrspieler der Kreisliga.“

Über mich: Die Erfolge, die ich mit dem VfB Stuttgart in der Jugend erlebt habe waren schon etwas Besonderes. Ich wurde sowohl Süddeutscher als auch Deutscher Meister. Außerdem bleibt der Oberliga-Aufstieg mit dem 1. FC Pforzheim im Gedächtnis hängen. Unvergesslich und einmalig ist natürlich auch die Zeit in Öschelbronn. Was ich hier erleben durfte, blieb mir in der Vergangenheit vorenthalten, da ich nie in einem Dorfverein gespielt habe. Erst in Öschelbronn habe ich gemerkt, dass Fußball nicht alles ist. Das familiäre und unbedarfte Umfeld sind einmalig. Vor allem aber bin ich dankbar, dass meine Frau und meine Kinder mich so unterstützen. Ansonsten wäre dieses Hobby nicht möglich. Es für mich das absolut Größte, wenn meine drei Kinder mir am Spielfeldrand zujubeln, während ich spiele.