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17.07.2013

Kreisligacheck: Florian Ritter ist der beste Mittelfeldspieler

Es läuft das letzte Saisonspiel und an der Außenlinie kommt es zu einem völlig unnötigen Foulspiel, woraufhin sich der Gefoulte die Mittelhand bricht. Trotzdem gibt es für den Verletzten keine andere Option, als auch im alles entscheidenden Relegationsspiel für seine Mannschaft kurz darauf wieder auf dem Platz zu stehen.

Florian Ritter vom 1. FC Ersingen erlebte dieses Szenario am letzten Spieltag der abgelaufenen Kreisliga-Saison und biss die Zähne trotzdem zusammen, um gegen den 1. FC Kieselbronn im Relegationsspiel aufzulaufen. Letztlich ohne Erfolg: Der FC Ersingen musste sich mit 2:4 geschlagen geben. Doch genau dieses Verhalten, welches Florian Ritter an den Tag legt, zeichnet den fußballverrückten und trainingsfleißigen Mittelfeldspieler aus.

Mit seinen 25 erzielten Toren ließ er seine Vereinskollegen wie auch die heimischen Fans oft jubeln. Auch in der PZ-news Kreisliga-Abstimmung für den besten Mittelfeldspieler setzte sich der geniale Fußballer mit 49,6 Prozent vor Raphael Kemmer (FV Öschelbronn) mit 23,4 Prozent, Viktor Kärcher und Roman Ostertag (beide FSV Buckenberg) mit jeweils 13,5 Prozent durch.

Name: Florian Ritter

Geburtsdatum: 19.06.1986

Spitzname: Flo

Position: Mittelfeld

Bisherige Vereine: FC Germ. Brötzingen , FC Nöttingen , SV Spielberg , 1. FC Ersingen seit Saison 10/11

Lieblingsbeschäftigung: Sport im Allgemeinen betreiben. Ich gehe ins Fitnessstudio und spiele auch Tennis. Ansonsten unternehme ich etwas mit Freunden oder mit meiner Freundin.

Das sagt Michele Guarneri (Spielausschuss vom 1. FC Ersingen) über ihn:

„Flo ist ein total disziplinierter, ehrgeiziger und fußballverrückter Typ. Er ist treu, zuverlässig und zudem noch ein genialer Fußballer. Flo ist entscheidend, dass wir den Erfolg haben. Was ihm allerdings verwehrt wurde, war das Relegationsspiel, das er leider verletzungsbedingt nicht zu 100 Prozent absolvieren konnte. Im letzten Saisonspiel wurde er an der Außenlinie völlig unnötig gefoult und hat sich die Hand gebrochen. So fußballverrückt wie er letztlich ist, hat er sich seine Hand selbst getaped und dann gespielt. Allerdings konnte er so natürlich nicht seine Bestleistung abliefern, weshalb wir uns am Ende auch um den Lohn der ganzen Runde gebracht haben. Dieses Verhalten zeichnet ihn aus.“

Über mich: Seit ich laufen kann war der Ball immer dabei. Es gab einfach nichts anderes für mich, als Fußball zu spielen. Deshalb gibt es für mich auch keine prägende Geschichte. Seit ich denken kann zählt nur der Ball.