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CfR Pforzheim

CfR-Vorsitzender Markus Geiser und sein Stürmer Stanley Ratifo mit dem Tattoo auf dem Bauch. Foto: Ketterl
Altes FCP-Logo auf Sky. Foto: PZ
20.08.2018

Kurioses am Pokalrand: FCP statt CfR, Bauchnummer und Neues vom Neubau

Warum hat Stanley Ratifo eine fünfstellige Nummer auf den Bauch tätowiert? Warum haben manche den 1. FC Pforzheim gegen Leverkusen spielen lassen? Und wann sieht man die ersten CfR-Spiele im Stadionneubau im Brötzinger Tal? Am Rande des DFB-Pokalmatches im Holzhof gab es ein paar kuriose Meldungen zu verzeichnen.

Ratifo und die Macht der Zahlen

Stanley Ratifo zeigte im DFB-Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen nicht nur eine gute Leistung. Der neue Stürmer im Trikot des 1. CfR Pforzheim zeigte nach dem Spiel auch ein Tattoo auf seinem Waschbrettbauch. Viele Fans im Stadion rätselten später, was die geheimnisvolle Zahl wohl bedeutet. Die PZ klärt auf: Die Nummer 06128 ist die Postleitzahl von Halle/Saale, dem Geburtsort von Stanley Ratifo. Neuerdings gibt es auch einen Song mit diesem Titel, den Ratifo zusammen mit Jacinto singt. Wer die Zahl 06128 im Internet auf Youtube eingibt, erhält einen Link auf das Video mit dem Song der beiden Künstler. „Dieser Song handelt von Halle, von Problemen in der Südstadt. Das Tattoo habe ich allerdings schon länger“, klärt Rapper Ratifo auf, der eine Karriere als Sänger anstrebt.

Bildergalerie: Nach dem Pokalspiel: Putzaktion der Spieler im Holzhof

Bildergalerie: Reichlich Publikum: Sie feuerten den 1. CfR Pforzheim an

Sky und Bet 3000 nutzen FCP statt CfR

Wie konnte das passieren? Bei Beginn der Live-Übertragung im TV-Sender Sky zeigen die Macher versehentlich das alte Logo des 1. FC Pforzheim. Schlecht recherchiert. Den FCP und den VfR Pforzheim gibt es seit 2010 nicht mehr. Der CfR intervenierte und in der Folge sahen die Fans dann auch das korrekte Logo. Auf einem Wettschein von Bet 3000 war zu lesen, dass der „1. FC Pforzheim 1896“ gegen Bayer Leverkusen antritt. Spätestens nach dem Superspiel des CfR sollte sich die Namensänderung jetzt aber dauerhaft in der Fußball-Landschaft herumgesprochen haben.

Sechsstelliger Reingewinn?

100.000 Euro Reingewinn könnte der 1. CfR Pforzheim aus dem DFB-Pokalspiel gegen Leverkusen nach Abzug aller Unkosten machen. So eine erste Schätzung. Eine genaue Abrechnung gibt es allerdings noch nicht. Der Verein erhält exakt 121.000 Euro TV-Geld und machte rund 150.000 Euro Umsatz mit Ticketing und Bewirtung.

Umzug ins Brötzinger Tal kommt später

Auch wenn das Stadion Holzhof für den DFB-Pokal auf Hochglanz poliert worden ist: Seine Tage sind gezählt. Der 1. CfR Pforzheim zieht ins Stadion Brötzinger Tal um. Derzeit wird dort das Funktionsgebäude erstellt. Die Tribüne soll demnächst folgen. Das Clubhaus ist im Rohbau fertig. Hier muss noch einiges in Eigenregie durch den Verein erledigt werden. Das ist der Knackpunkt. Denn im Vorfeld des DFB-Pokalspieles waren die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des 1. CfR stark gefordert. „Wir müssen aufpassen, dass wir das Ehrenamt nicht überstrapazieren“, mahnt Vorstands-Chef Markus Geiser.

Deshalb lautet der neue Plan, dass der CfR die laufende Runde wohl bis zum Ende auf dem Holzhof spielt und der Verein zum 1. Juli umzieht. Ein früherer Wechsel mit dem Ziel, noch ein paar Rückrundenspiele im neuen Stadion zu absolvieren, würde nicht viel Sinn machen, so Markus Geiser.

Ein Interview mit dem CfR-Vorsitzenden Markus Geiser lesen Sie als PZ-news-Plus-Abonnent auf der Plus-Artikel-Übersichtsseite.