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24.11.2016

Landesliga: Aufsteiger FSV Buckenberg will nachlegen

Pforzheim. Nach zwei Siegen in Folge scheint der FSV Buckenberg in der Fußball-Landesliga angekommen zu sein. Am Sonntag muss der Aufsteiger beim FV Ettlingenweier ran. Keine leichte Aufgabe, denn das Team von Trainer Patrick Anstett ist ebenfalls im Aufwind und in diesem Spiel sicher als Favorit einzustufen. Doch die Pforzheimer Mannschaft von Trainer Norbert Volsitz besitzt das Potenzial, auch im Ettlinger Teilort zu punkten.

Wie von den meisten Experten erwartet, spielt Aufsteiger FV Niefern eine recht gute Rolle in der Landesliga. Nach dem mühevollen 2:1-Sieg gegen Aufsteiger TuS Mingolsheim wartet jetzt aber eine ganz harte Prüfung. Die Jungs von Trainer Norbert Kolbe müssen zum Spitzenteam FC Olympia Kirrlach reisen, haben aber sicher die Qualität, auch aus dem Fußballkreis Bruchsal nicht mit leeren Händen heimzukommen.

Kleinere Brötchen backt derzeit der höher gehandelte 1. FC Birkenfeld. Im Heimspiel gegen den FC Östringen, wo Trainer Kai Ledermann vor knapp drei Wochen das Handtuch geworfen hat und von Interimscoach Christopher Holzer vertreten wird, geht es für das Team von Marco Bäumer darum, den Anschluss nach oben nicht gänzlich zu verlieren.

Dringend punkten muss auch der 1. CfR Pforzheim II, um endlich die gefährliche Zone zu verlassen. Ob das ausgerechnet beim SV Langensteinbach gelingt, der gerade beim Spitzenreiter ATSV Mutschelbach mit 4:1 gewonnen hat, ist eher fraglich.

Ein Kellerduell ist die Partie zwischen Kickers Büchig und dem FC Nöttingen II. Da die Mannschaft von Trainer Sascha Boller seit neun Spielen auf einen Sieg wartet, ist der Nöttinger Talentschuppen, der zuletzt aber auch eine kleine Durststrecke zu überwinden hatte, klarer Favorit.

Kuriose Trennung

Für Verwunderung hatte in dieser Woche gesorgt, dass sich Spitzenreiter ATSV Mutschelbach von Cheftrainer Bernd Schmider und Co-Trainer Johannes Kerl trennt. Verein und Trainer wollen sich auf Nachfrage nicht näher zu den Umständen äußern. „Grob gesagt haben der Verein und ich unterschiedliche Auffassungen über die Arbeit eines Trainers“, erklärt Schmider, der von sich behauptet, sehr erfolgsorientiert zu sein. Teammanager Tobias Kronenwett, der die Mannschaft bis zur Winterpause zusammen mit Kapitän Benjamin Dauenhauer betreut, sagt: „Trotz Tabellenplatz eins waren wir nicht zufrieden. Unsere Philosophie ist nicht am Tabellenplatz ausgerichtet.“