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Einen Aufwärtstrend ausgemacht  hat Trainer Adolf Weidlich trotz der jüngsten Niederlage seines FC Nöttingen II gegen Post Südstadt Karlsruhe.
Einen Aufwärtstrend ausgemacht hat Trainer Adolf Weidlich trotz der jüngsten Niederlage seines FC Nöttingen II gegen Post Südstadt Karlsruhe. © Becker/PZ-Archiv
20.09.2010

Landesliga: Bei Kieselbronn und Nöttingen II steigt Formkurve an

PFORZHEIM. Es hat einfach nicht sein sollen: Trotz guter Leistungen haben der 1. FC Kieselbronn und der FC Nöttingen II am Wochenende den zweiten Saisonsieg in der Fußball-Landesliga Mittelbaden verpasst.

„Wir haben 90 Minuten in eine Richtung gespielt. Die Begegnung war mit der Bundesliga-Partie des FC Bayern München gegen den 1. FC Köln vergleichbar“, verriet Nöttingens Reserve-Trainer Adolf Weidlich nach der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen Post Südstadt Karlsruhe. Ähnlich fiel das Fazit von FCK-Coach Uwe Schumacher nach dem unnötigen 1:1 gegen den FC Olympia Kirrlach aus aus: „Unser Gegner kann mit diesem Punkt sehr zufrieden sein. Wir hatten 70 bis 80 Prozent der Spielanteile, der letzte und entscheidende Pass wurde aber relativ schlecht ausgespielt.“

Beide Teams im Tabellenkeller

Mit drei beziehungsweise fünf Punkten aus fünf Partien tummeln sich sowohl die Nöttinger als auch die Kieselbronner im Tabellenkeller. Beide Mannschaften ließen jüngst aber eine deutlichen Aufwärtstrend erkennen. Für den FCK war das 1:1 gegen Kirrlach das zweite Remis in Folge und beim FCN zeigte sich Coach Weidlich trotz der vierten Pleite in Serie nicht unzufrieden: „Wir haben das Spiel diktiert.“ Nur über die Chancenverwertung seiner Elf sei er verärgert gewesen. „Unsere Tormöglichkeiten haben wir sehr leichtfertig verspielt – und bei den Kontern des Gegners haben wir auch nicht gut ausgesehen“, fand Weidlich am gestrigen Nachmittag noch einen weiteren Kritikpunkt.

FCK-Trainer Schumacher hatte an der Spielweise seiner Elf auch kaum etwas auszusetzen, trauerte am Ende aber den beiden verlorenen Punkten nach: „Ein Sieg für uns wäre hoch verdient gewesen.“