nach oben
Noch eine Hürde müssen die Bilfinger um Sascha Mörgenthaler auf dem Weg zur Meisterschaft nehmen.  Ripberger
Noch eine Hürde müssen die Bilfinger um Sascha Mörgenthaler auf dem Weg zur Meisterschaft nehmen. Ripberger
09.05.2016

Landesliga: Bilfingen kann im Topspiel Titel klarmachen – Feldrennach hat noch Mini-Chance auf Klassenerhalt

Das sieht gut aus! Mit vier Punkten Vorsprung geht der TuS Bilfingen ins Topspiel am Pfingstmontag (18 Uhr) gegen den ATSV Mutschelbach. Ein beruhigendes Polster. Der Tabellenführer der Fußball-Landesliga Mittelbaden kann sich somit sogar eine Niederlage im Heimspiel erlauben, um Platz eins zu verteidigen.

Doch noch besser: bei einem Sieg sind die Bilfinger bei zwei noch zwei ausstehenden Spieltagen schon vorzeitig Meister. Es ist also angerichtet. Mit dem Aufstieg in die Verbandsliga würde die Mannschaft von Spielertrainer Dejan Svjetlanovic Geschichte schreiben. Noch nie spielte der Turn- und Sportverein in Deutschlands sechster Liga.

Für den 1. FC Birkenfeld ist dagegen der Aufstiegszug so gut wie abgefahren. Nach dem 0:1 im Derby beim 1. CfR Pforzheim sind die Chancen auf Platz zwei (Relegation) erheblich gesunken. Sechs Punkte beträgt der Abstand zu Mutschelbach. „Das war’s“, meint deshalb auch Birkenfelds Coach Hakan Göktürk. An ein Wunder glaubt er nicht. Dafür müsste sein Team nun in den verbleibenden drei Spielen (gegen Feldrennach, Östringen, Büchig) eine Siegesserie hinlegen. Gleichzeitig muss die Erlach-Truppe hoffen, dass Mutschelbach in Bilfingen verliert und danach gegen den FC Nöttingen II patzt. Dann wäre man vor dem letzten Spieltag punktgleich. Mutschelbach wird aber in der letzten Partie gegen Schlusslicht Post Südstadt Karlsruhe wohl keine Punkte mehr liegenlassen. „Wir waren in der Rückrunde einfach zu unkonstant“, ärgert sich Göktürk über eine Saison, die man bis Ende des Jahres 2015 dominiert hatte.

Überraschend dominant sind derzeit die Sportfreunde Feldrennach. Das fast schon sensationelle 4:1 gegen den Tabellenvierten Ettlingenweier war der dritte Sieg in Folge. „Wir sind seit drei Spielen endlich vollzählig“, erklärt Trainer Jens Wolfinger, der mit seinen Jungs noch eine Mini-Chance auf den Klassenerhalt. Dafür müsste der VfR Kronau (Relegationsplatz 13) im Saisonfinale aber noch Federn lassen.