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Aufwärts  ging es zuletzt für den FC Nöttingen II um Trainer Adolf Weidlich.
Aufwärts ging es zuletzt für den FC Nöttingen II um Trainer Adolf Weidlich. © Becker/PZ-Archiv
11.10.2010

Landesliga: FC Nöttingen II endlich in Fahrt gekommen

PFORZHEIM. Sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen: Der FC Nöttingen II scheint nach einem schwachen Saisonstart endlich in Fahrt gekommen zu sein. Beim FC Germania Forst erkämpfte sich das Team von Coach Adolf Weidlich am Samstag einen 4:3-Erfolg – und damit seine Zähler acht, neun und zehn in der mittelbadischen Fußball-Landesliga.

„Die jüngsten Ergebnisse lassen natürlich vermuten, dass wir jetzt wieder voll auf der Höhe sind“, sagte Weidlich am gestrigen Montag. „Die Mannschaft hat sich aber noch nicht zu 100 Prozent gefangen. Wir haben immer noch Phasen in unserem Spiel, in denen wir sehr nachlässig sind.“ In der Offensive habe sich sein Team seit dem Rundenstart jedoch enorm gesteigert. „In Forst haben wir wirklich viele gute Torchancen herausgespielt“, so der Trainer der Nöttinger Reserve.

Als Grund für den holprigen Start nennt Weidlich die Tatsache, dass seine Elf vor dieser Saison wieder einmal ein neues Gesicht erhalten hat. Etliche Akteure aus der eigenen A-Jugend, die in der vergangenen Spielzeit in souveräner Manier den Verbandsliga-Aufstieg geschafft hat, wurden integriert. „Einige von ihnen konnten zwar schon während ihrer A-Junioren-Zeit Landesliga-Luft schnuppern, die völlige Umstellung auf den Aktivenbereich ist dann aber doch noch mal ein großer Schritt.“

Jungen Spielern Zeit geben

Ganz wichtig sei es, den jungen Spielern die Zeit zu geben, die sie brauchen. Die Entwicklung dieser Talente steht beim FC Nöttingen II nämlich im Vordergrund. „Das hat bei uns höchste Priorität. Welcher Platz dann am Ende der Saison in der Tabelle herausspringt, ist zunächst einmal zweitrangig – vorausgesetzt, es ist kein Abstiegsplatz“, verrät Weidlich, der die zweite Mannschaft der Lila-Weißen seit 2005 betreut. Ein schwacher Auftakt wie in dieser Runde könne ihn daher auch nicht mehr aus der Ruhe bringen. „Das darf dich nicht nervös machen – kann es auch nicht, denn wenn man die Punkte aus den vergangenen drei Spielen nimmt, bin ich zum jetzigen Zeitpunkt insgesamt zufrieden.“