nach oben
Ballsicher:  Grunbachs Goalgetter Dominik Salz ist bei Nöttingen II gefordert.
Ballsicher: Grunbachs Goalgetter Dominik Salz ist bei Nöttingen II gefordert. © Gössele/PZ-Archiv
30.09.2010

Landesliga: Grunbach ist heiß auf Nöttingen II

PFORZHEIM. Spannung pur verspricht der siebte Spieltag in der Fußball-Landesliga Mittelbaden. Im Blickpunkt des Geschehens steht dabei das Derby zwischen dem FC Nöttingen II und dem TSV Grunbach am Montagabend um 19.00 Uhr.

Der Aufsteiger aus Grunbach hat einen Lauf: Aus den vergangenen fünf Partien holte der TSV elf Punkte. Trainer Frank Misztl sieht sein Team gerüstet für das brisante Duell: „Die Jungs sind heiß. Sie freuen sich auf das Spiel.“ Doch allein über die Einstellung werden die Grunbacher nicht automatisch als Sieger vom Platz gehen. Im Vordergrund steht der fußballerische Leistung. Misztl will die FCN-Reserve früh zu Fehlern zwingen und setzt daher auf Aggressivität und Pressing. „Wir müssen situativ entscheiden und variabel spielen“, verlangt der Coach. Damit sich die Mannschaft auch als Einheit auf dem Platz präsentiert, verbringt das Team das Wochenende vor dem Derby mit einem Ausflug. Die taktische Marschroute ist vorgegeben, der Wille ist da, die Vorzeichen für Grunbach stehen also gut.

Allerdings hat der Gegner aus Nöttingen auch ein Wörtchen mitzureden. Trainer Adolf Weidlich bringt Grunbach den nötigen Respekt entgegen: „Wir werden es mit einem guten Gegner und mit erfahrenen Leuten zu tun haben. Das wird eine schwere Aufgabe.“ Fest steht jedoch, dass der FC Nöttingen II nach dem 3:1-Erfolg in Durlach auf Sieg spielen wird. Zur Taktik äußerte sich der Nöttinger Coach nur verhalten: „Grunbach gibt nicht bekannt, wie sie spielen werden. Wir verraten auch nicht, wie wir antreten.“

Der 1. FC Kieselbronn trifft am Sonntag um 15.00 Uhr auf Post Südstadt Karlsruhe. Das Team von Coach Uwe Schumacher ist seit vier Begegnungen ungeschlagen und läuft – abgesehen von den Langzeitverletzten Stefan Wittmann und Marco Parisi – in Bestbesetzung auf. Der Gast aus Karlsruhe hat am ersten Spieltag bereits den TSV Grunbach das Fürchten gelehrt (2:0). Vor zwei Wochen wurde außerdem der FC Nöttingen II vor heimischer Kulisse besiegt. Schumacher verlangt daher höchste Konzentration. Als besonders gefährlich sieht er die beiden Angreifer auf Karlsruher Seite.

Endlich wieder einen Sieg einfahren möchte auch der FC Fatihspor Pforzheim – nach zuletzt zwei Unentschieden. Gegner auf dem Pforz- heimer Buckenberg wird am Sonntag um 15.00 Uhr der kampfstarke FC Flehingen sein.