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Landesliga-Relegation: 1. FC Ispringen besiegt Kickers Büchig im Elfmeterschießen

Relegationsspiele sind besonders spannend. Wer verliert, hat eine ganze Saison lang umsonst gekämpft und gezittert. Und das gilt auch für den Landesliga-Auf- und -Abstieg. Hier stehen an den Pfingsttagen die Spiele Kickers Büchig gegen 1. FC Ispringen und SV Huchenfeld gegen FC Eggenstein auf dem Programm. Während der 1. FC Bauschlott als Gastgebereinen Besucherrekord mit 1153 Zuschauern verbuchte, konnten sich die Ispringen am Ende über einen 4:2-Sieg im Elfmeterschießen freuen.

So sieht es in der Landesliga-Relegation aus: Ispringen will hoch, Huchenfeld drin bleiben. Blöd nur: Im besten Fall kann nur einer sein Ziel erreichen. Ispringen musste sich zunächst gegen den Vizemeister der Kreisliga Bruchsal, Kickers Büchig, behaupten, um dann eventuell auf Huchenfeld zu treffen, die zunächst den Zweiten der Kreisliga Karlsruhe, FC Alemania Eggenstein, vor der Brust haben. „Die Chancen stehen 50:50“, sagte Ispringens Spielertrainer Michael Cycon vor dem ersten von zwei möglichen K.o.-Spielen. „Das Ärgerliche ist nur, mir fehlen zwei Stammkräfte.“ Doch der Weg nach Bauschlott hat sich für die Ispringer gelohnt, auch wenn ein Elfmeterschießen immer nervenaufreibend ist.Coach Cycon hatte also zurecht ein packendes Duell erwartet. 

Die Kickers waren mit Rückenwind in die Relegation gegangen. Das letzte Rundenspiel beim Meister und Landesliga-Aufsteiger FV Hambrücken gewann das Team von Trainerfuchs Viktor Göhring mit 2:0. Kurios: 23 Spieltage war Büchig Tabellenerster, dann mussten sie sich mit Platz zwei zufrieden geben. In den letzten beiden Spielzeiten scheiterten die Kickers jeweils in der Relegation. Jetzt folgte die dritte Relegationsniederlage, dieses Mal eben gegen den 1. FC Ispringen.

Ein „Endspiel“ gegen Ispringen wäre für Huchenfelds Spielertrainer Timo Fuhrmann „der Wahnsinn. Da kommen dann mindestens 1000 Zuschauer.“ Doch seine Konzentration richtet sich erst einmal auf das Duell am Montag um 17 Uhr in Langensteinbach gegen Alemannia Eggenstein. Das Team holte 57 Punkte in dieser Runde, Topstürmer ist Justin Wagenführer mit 20 Treffern in 30 Spielen.

„Wir haben richtig Bock auf die Relegation“, sagt Timo Fuhrmann. „Das können zwei unvergessliche Spiele werden.“ Wie der Hase in der Relegation läuft, wissen die Huchenfelder ja noch aus dem Vorjahr, als sie in die Landesliga aufstiegen.