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Nach langer Zeit durften die Fußballer des 1. FC Nußbaum mal wieder über den Turniersieg beim Plattenpokal jubeln. Im Finale in Bauschlott setzte sich der A-Ligist gegen den Ligarivalen SG Ölbronn-Dürrn durch.  Dietrich
Nach langer Zeit durften die Fußballer des 1. FC Nußbaum mal wieder über den Turniersieg beim Plattenpokal jubeln. Im Finale in Bauschlott setzte sich der A-Ligist gegen den Ligarivalen SG Ölbronn-Dürrn durch. Dietrich
01.09.2015

Lange Durststrecke beendet: FC Nußbaum gewinnt Plattenpokal

Vor vier Jahrzehnten wurde zum Jubiläum „75 Jahre TSV Ölbronn“ das Fußball-Plattenpokalturnier ins Leben gerufen. Mit dabei waren die Vereine von der „Bauschlotter Platte“: Bauschlott, Göbrichen, Nußbaum, Ölbronn, Dürrn und Kieselbronn.

Nachdem sich Ölbronn und Dürrn zur Spielgemeinschaft zusammengeschlossen hatten, wurde der TSV Maulbronn mit ins Boot genommen, um wieder mit sechs Teams spielen zu können.

Im jährlichen Wechsel ist einer der beteiligten Sportvereine Gastgeber. In diesem Jahr war dies der 1. FC Bauschlott, anlässlich seines viertägigen Sportfestes.

Das Spiel um Platz drei entschied der Gastgeber gegen Göbrichen 3:0 für sich. Das Endspiel bestritten Nußbaum und Ölbronn-Dürrn. Nach der torlosen ersten Halbzeit traf Nußbaums Steven Recchia kurz nach der Pause. Wenig später sorgte Florian Breit von der SG Ölbronn-Dürrn für den Ausgleichstreffer. Auch nach dem Ende der regulären Spielzeit und nach der Verlängerung stand es 1:1. Erst beim Elfmeterschießen konnte Nußbaum mit 6:4 das Finale für sich entscheiden und wurde somit nach langer Zeit mal wieder Turniersieger. Die Mannschaft freute sich nach dem Sieg riesig, ihr Vorsitzender Walter Bischoff war auf den Erfolg besonders stolz.

Den fünften Platz belegte der 1. FC Kieselbronn, mit dem sechsten Rang begnügte sich der TSV Maulbronn. Alexander Spörr, Vorsitzender des 1. FC Bauschlott, betonte: „Ich bin stolz auf die Mannschaften der Nachbargemeinden, die mit dafür sorgen, dass das Plattenpokalturnier immer wieder zustande kommt. Es muss erhalten werden, da es zum sportlichen Geschehen dazugehört.“ Er erinnerte daran, wie er schon als kleiner Kerl begeisterter Zuschauer gewesen war.