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Hier jubeln die Spieler von 1860 München über das zwischenzeitliche 1:1 durch Olic. 

Last-Minute-Tor schockt den Karlsruher SC

München (dpa/lsw) - Der Karlsruher SC hat in allerletzter Sekunde eine bittere Niederlage beim TSV 1860 München kassiert. In der fünften Minute der Nachspielzeit sorgte «Löwe» Kai Bülow am Samstag beim 1:2 (0:0) für den Siegtreffer der Gastgeber. Nach dem Karlsruher Führungstor von Jordi Figueras (48.) hatte Joker Ivica Olic (57. Minute) wenige Sekunden nach seiner Einwechslung für 1860 ausgeglichen.

KSC-Akteur Grischa Prömel war in der Nachspielzeit gerade mit gelb-rot vom Platz gegangen, da traf Bülow vor 18 100 Zuschauern. Für Gäste-Trainer Mirko Slomka war es im dritten Spiel die erste Niederlage. «Es hat gefehlt, dass wir die letzte Situation richtig verteidigen», sagte Enrico Valentini.

Vor den Augen von Investor Hasan Ismaik hätten die «Löwen» früh in Führung gehen können. Im zweiten Spielabschnitt durfte dann die Fußball-Floskel von der Strafe nach ausgelassenen Torchancen bemüht werden. Nach einem Eckball rettete 1860-Abwehrspieler Abdoulaye Ba den Schussversuch von Valentini noch vor der Linie, beim zweiten Versuch von Jordi Figueras war Ba aber wie die gesamte Münchner Mannschaft geschlagen.

Der neuer «Löwen»-Coach Vítor Pereira reagierte zehn Minuten später mit der Einwechslung von Oldie Olic und Michael Liendl - und Olic war wenige Sekunden später nach einer Ecke von Liendl per Kopf zur Stelle.

Die Münchner machten mehr Druck in der Schlussphase, der Lohn war das 2:1 in allerletzter Sekunde. Bülow, der die Münchner im Sommer 2015 mit seinem Last-Minute-Tor gegen Kiel vor dem Abstieg bewahrt hatte, war diesmal der gefeierte Mann im Liga-Duell.