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Nöttingens Neuzugang Theodor Bräuning hat sich bisher als die erhoffte Verstärkung beim Fußball-Oberligisten präsentiert.   Eibner
Nöttingens Neuzugang Theodor Bräuning hat sich bisher als die erhoffte Verstärkung beim Fußball-Oberligisten präsentiert. Eibner
10.09.2015

Leichtes Spiel für Nöttingen? Schlusslicht kommt ins Panoramastadion

Erster gegen Letzter, Aufstiegsaspirant gegen Abstiegskandidat. Könnte eine klare Sache werden, wenn der FC Nöttingen am Freitagabend im heimischen Panoramastadion den FC Germania Friedrichstal erwartet (19.00 Uhr). Michael Wittwer hofft, dass seine Mannschaft ähnlich dominant auftritt, wie bei den bisherigen Heimauftritten gegen Freiberg (6:1), Freiburg (3:0) und die Stuttgarter Kickers II (5:1). „Dann sollte es eigentlich keine Frage sein, wer als Sieger vom Platz geht“, sagt der Trainer.

Ein frühes Tor wäre Gold wert gegen eine Mannschaft, die voraussichtlich kräftig Beton anrühren wird. Nöttingen selbst will offensiv agieren. Die Doppel-6, die beim glücklichen 1:0-Sieg bei der TSG Balingen noch für die Absicherung in der Defensive stand, wird wohl zugunsten eines weiteren offensiven Mittelfeldspielers aufgelöst. Dies wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht Niklas Hecht-Zirpel sein, dessen Knieverletzung aus dem Spiel gegen den Freiburger FC noch nicht ganz ausgeheilt ist. Auch für Sascha Walter und Simon Frank kommt der Kick noch zu früh. Dafür steht Felix Zachmann wieder Gewehr bei Fuß. Er wird auf der Bank Platz nehmen.

Obwohl der Nöttinger Kader nicht besonders groß ist, hat Michael Wittwer die Qual der Wahl. Das liegt daran, dass die Neuzugänge durch die Bank prächtig eingeschlagen haben. Eray Gür, Theodor Bräuning und Colin Bitzer, alle noch ziemlich jung, haben sich auf Anhieb als Verstärkung entpuppt. Das ist auch einer der Gründe dafür, dass der FC Nöttingen prächtig in die neue Saison der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg gestartet ist.

Am Mittwoch, 16. September, wird das Spiel des FC Nöttingen beim FC Villingen nachgeholt.