nach oben
12.05.2017

Letzte Heimpartie des Karlsruher SC gegen Dresden vor größtenteils leeren Rängen

Als der Karlsruher SC Dynamo Dresden das letzte Mal zu einem Heimspiel in der Zweiten Liga empfing, kamen 16 520 Zuschauer. Damals, im November 2013, siegten die Badener 3:0, Dynamo stieg am Ende der Saison ab, der KSC lieferte sich zwei Relegationsspiele gegen den HSV.

Vor der letzten Partie dieser Saison, am Sonntag (15.30 Uhr/ Sky), ist es hingegen der KSC, der als Absteiger feststeht. Und die Zuschauerzahl lässt sich leicht prognostizieren: 2004 Tickets wurden in Dresden verkauft, auf Karlsruher Seite kommen 3279 Sitzplatz-Dauerkarteninhaber, einige Rollstuhlfahrer und gut 600 Inhaber von VIP- und Logenplätzen hinzu. Zwischen 5000 und 5100 Zuschauer wird man also vermelden. Nach den Pyrotechnik-Vorfällen beim Derby in Stuttgart hat der DFB einen Teil-Ausschluss der Zuschauer verfügt, der allerdings nur die Stehplatz-Klientel und die Inhaber von Einzelkarten betrifft. Die 2000 Gästefans planen derweil einen Fanmarsch vom Fächerbad zur Gästekurve. Mit bis zu 1000 KSC-Fans, die, auch ohne das Stadion betreten zu können, zum Haupteingang kommen werden, rechnet die Polizei ebenfalls. „Wir werden beide Fanmärsche gewähren, wollen aber jedes Aufeinandertreffen der verfeindeten Gruppen verhindern“, so Einsatzleiter Fritz Rüffel.

Einen „sehr speziellen Rahmen“ erwartet dann auch KSC-Trainer Marc-Patrick Meister zu einem Saisonfinish, bei dem er „zumindest die Haupttribüne hinter uns zu bringen will.“

Trotz seines Wechsels nach Nürnberg könnte hingegen Enrico Valentini zum Einsatz kommen, ansonsten dürfte die Elf auflaufen, die in Fürth 1:0 gewann.

Offene Personalfragen

Einen Gang zum Floristen hat sich der KSC derweil erspart. An eine formelle Verabschiedung der scheidenden Spieler sei am Sonntag nicht gedacht, sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer, weil „bei dem ein oder anderen noch unklar ist, ob er bleibt“.