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Verabschiedung bei der TGS Pforzheim: Von links Nils Boschen, Martin Kienzle, Abteilungsleiter Wolfgang Taafel, Trainer Andrej Klimovets, Felipe Soteras Merz und Daniel Sdunek. Foto: Ripberger
Verabschiedung bei der TGS Pforzheim: Von links Nils Boschen, Martin Kienzle, Abteilungsleiter Wolfgang Taafel, Trainer Andrej Klimovets, Felipe Soteras Merz und Daniel Sdunek. Foto: Ripberger
01.05.2017

Letzter Heimauftritt für vier Stammspieler beim Heimsieg der TGS Pforzheim gegen Haßloch

Pforzheim. Da standen sie nun in Reih und Glied nach dem 29:23-Heimsieg in der letzten Hausaufgabe der Saison gegen die TSG Haßloch: das Quartett der Leistungsträger, das die TGS Pforzheim zum Saisonende verlassen wird.

Als Abschiedsgeschenke hielten sie Fotocollagen und Flüssiges in den Händen und bestätigten dem Verein „ein tolles Jahr, innerhalb einer ehrgeizigen und intakten Truppe“. Daniel Sdunek und Martin Kienzle zieht es zurück zum TV Bittenfeld – sie sollen den Unterbau des Erstligisten TVB Stuttgart in die Oberliga führen. Der ehrgeizige Nils Boschen spielt beim TSB Horkheim künftig in der 2. Liga. Und Publikumsliebling Felipe Soteras Merz muss aus beruflichen Gründen sportlich kürzer treten.

Bis auf Keeper Sebastian Ullrich als Sdunek-Ersatz konnte Wolfgang Taafel am Samstag noch keine Neuzugänge von außen vermelden. Drei Hochkaräter, die der TGS-Handball-Boss an der Angel zu haben glaubte, haben sich anderen Vereinen angeschlossen. „Da habe selbst ich noch dazu lernen müssen“ bekannte der alte Fuhrmann, der aber optimistisch ist, in den kommenden Wochen noch adäquaten Ersatz zu finden. Außerdem will die TGS verstärkt auf den eigenen Nachwuchs setzen. Gegen Haßloch legten die Pforzheimer los wie die Feuerwehr, doch beim Stand von 9:8 war der Gast wieder dran. Ein baumstarker Jonathan Binder rief aber am Tag nach seinem 30. Geburtstag seine beste Saisonleistung ab und war Garant dafür, dass die Rot-Weißen zur Pause wieder 16:12 vorne lag. Nach dem Wechsel kontrollierten die Pforzheimer das Spiel und bauten ihren Vorsprung weiter aus.

In die gelöste Stimmung des Saisonfinales passte es nicht, dass sich Filip Prsa Mitte der zweiten Spielhälfte schwer am Knie verletzte und nach der Erstversorgung durch TGS-Doc Stefan Milla in die Klinik gebracht werden musste.