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Silber holte die Ba-Wü-Staffel mit (von links) Hannah Klein, Sabrina Braun und Marita Wunderle.   Privat
Silber holte die Ba-Wü-Staffel mit (von links) Hannah Klein, Sabrina Braun und Marita Wunderle. Privat
07.03.2018

Licht und Schatten für Nachwuchs-Biathletin Hannah Klein: Staffel-Silber nach verpatztem DM-Auftakt

Willingen. Ein komplett gebrauchtes Wochenende zeichnete sich für Hannah Klein (WSV Schömberg) bei den deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften der Biathleten im eiskalten Willingen ab. Ein versöhnlicher und versilberter Schlusspunkt glückte dann jedoch noch mit dem Staffelteam Baden-Württemberg am Abschlusstag.

Als Startläuferin gewann Hannah Klein gemeinsam mit der frischgebackenen deutschen Meisterin im Sprint, Sabrina Braun (DAV Ulm), und Schlussläuferin Marita Wunderle (SC Wieden) ungefährdet die Silbermedaille hinter dem Siegerteam aus Bayern. Alle drei blieben in der Altersklasse II/Juniorinnen über 3 x 6 Kilometer ohne Strafrunde. Ganz anders verliefen die Einzel-Wettkämpfe für Hannah Klein zum Auftakt der DM. Unter ihren Möglichkeiten bleibend schoss sie sich jeweils frühzeitig aus dem Rennen um die vorderen Plätze. Ärgerlich, dass ausgerechnet zum Saisonhöhepunkt bei der ansonsten sehr sicheren Schützin die Scheiben nicht in gewohnter Weise fallen wollten. So blieben im Einzel über 10 Kilometer und im Sechs-Kilometer-Sprint mit jeweils Rang zwölf die schlechtesten Saisonplatzierungen stehen.

Gesamtsieg verpasst

Der Gesamtsieg in der Wertung des Deutschlandpokals war damit hinfällig und die Enttäuschung groß. Platz eins sicherte sich hier mit Lena Hanses (DAV Ulm) eine weitere Sportlerin aus dem Team Baden-Württemberg. Sie startete zeitgleich bei der Jugend- und Junioren-WM in Estland. Die Qualifikationsnorm hierfür hatte sich Hannah Klein ebenfalls erkämpft, wurde aber nicht nominiert.

Eine Überraschung gelang dem Schömberger Gregor Dittrich beim Einzel in der AK 16 über 12,5 Kilometer. Mit Platz fünf, nur eine Sekunde hinter dem Vierten, war er an diesem Tag Bestplatzierter aus dem SBW-Team. Gregor Dittrich traf unter widrigen Schießbedingungen mit am besten und sammelte im Vergleich zur Konkurrenz deutlich weniger Strafsekunden. Lohn war das beste Saisonergebnis in seinem ersten Jahr bei der Jugend.