nach oben
KSC-FC Nöttingen: Ausgleich © Hinrich
Da war die Welt für den FCN noch in Ordnung: Vor dem Anpfiff des BFV-Pokalfinales galt noch das Prinzip Hoffnung. Nach rund 20 Minuten aber führte der KSC schon mit 1:0. © Hennrich
15.05.2013

Live-Ticker: FC Nöttingen stark, aber KSC siegt 1:0

Hier noch einmal die spannenden Minuten des gestrigen Spiels für Sie im Live-Ticker. Der Karlsruher SC hat in einem spannenden Spiel gegen den FC Nöttingen mit 1:0 den BFV-Pokal gewonnen. Soriano erzielte per Kopfball das einzige Tor des Abends. Der FCN hatte phasenweise gut mitgespielt und sich Chancen erarbeitet, aber letztlich kontrollierte der KSC das Match.

Bildergalerie: Szenen vom BFV-Pokalfinale FC Nöttingen - KSC

Bildergalerie: KSC schlägt FC Nöttingen im BFV-Pokalfinale mit 1:0

20.25 Uhr: Der FC Nöttingen darf erhobenen Hauptes den Pokalfinaleplatz in Forst verlassen. Der Oberligist hatte beim 0:1 gegen den Drittligisten Karlsruher SC gut mitgespielt und durchaus Chancen auf den Ausgleich. Jetzt muss der Blick nach vorne gehen. Schon am Samstag, 18. Mai, 15.30 Uhr kommt es zum Oberliga-Spitzenspiel FCN gegen SGV Freiberg. Im heimischen Panoramastadion will der FCN (59. Punkte) im vorletzten Saisonspiel den vierten Platz gegen den Verfolger aus Freiberg (56 Punkte) verteidigen. Nach oben in der Oberligatabelle ist derZug für den FCN schon abgefahren.

Ganz anders sieht es beim KSC aus. Die haben gerade den vorzeitigen Aufstieg in die 2. Liga gefeiert und wollen sich jetzt das Sahnehäubchen auf dem Eis sichern - und das ist die Meisterschaft. Am Samstag, 18. Mai, 13.30 Uhr soll es ein Sieg beim SV Wehen Wiesbaden richten. Aber: Zeitgleich spielen die punktgleiche Arminia Bielefeld bei SV Wacker Burghausen. Auch den Bielefeldern könnte ein Sieg reichen, wenn der KSC in Wiesbaden Punkte abgibt. Der letzte Spieltag in der 3. Liga ist extrem spannend. Es wäre den Karlsruhern zu wünschen, wenn sie den Meistertitel holen. Dann hätte auch Trainer Kauczinski sein Meisterstück gemacht: In höchster Not den KSC übernommen, aus einer bunt gemixten Truppe mit großen Anlaufschwierigkeiten ein wettbewerbsfähiges Team geformt und dann zur Spitzentruppe gepusht.

20.02 Uhr: Der Karlsruher SC hat nicht überlegen gespielt, aber auch nicht wirklich viel anbrennen lassen. Als die Karlsruher in der ersten Hälfte einmal konsequenter nach vorne Druck gemacht haben, fiel gleich das 1:0 durch einen Soriano-Kopfball. Danach kontrollierten die Karlsruher das Spiel. Die Nöttinger versuchten, Druck aufzubauen und zu Torraumszenen zu kommen, doch entweder hatte Keeper Moritz die Hand dazwischen oder der FCN zielte zu hoch. Mit Kontern blieb der KSC gefährlich, doch stellenweise sah es so aus, als würde die Mannschaft nicht mehr als nötig tun. Dabei muss man berücksichtigen, dass anfangs nur zwei Spieler auf dem Platz in Forst standen, die zuletzt in der Startformation anzutreffen waren. im Prinzip spielte die KSC-Ersatzbank gegen den FC Nöttingen.

20.00 Uhr: Für die Nöttinger war es das vierte BFV-Pokalfinale in Folge. 2012 hatten sie erstmals den Titel geholt - und damit die Fahrkarte für die Teilnahme am DFB-Pokal. Im ersten Spiel gegen Hannover 96 gab es dann zwar eine deutliche Niederlage, aber das DFB-Pokalabenteuer hatte dennoch den Verein tief bewegt. Trotz der 0:1-Niederlage gegen einen kontrolliert spielenden KSC sind die Nöttinger wieder im DFB-Pokal dabei. Vielleicht reicht es ja dieses mal für den Ehrentitel "Pokalschreck" und für den Einzug in die nächste Runde.

19.53 Uhr: Abpfiff. Ein letzter Freitsoß des FCN wird zur Ecke geklärt. Die bringt nichts ein. Der Schiedsrichter beendet das Spiel. Der KSC gewinnt den BFV-Pokal 2013.

19.52 Uhr: FCN-Trainer Wittwer bringt den letzten Joker. Stürmer Froschauer ersetzt Abwehrspieler. Es gibt zwei Minuten Nachspielzeit.

19.50 Uhr: Der FCN bemüht sich, doch noch den Ausgleich zu erzielen. In der 74. Minute ist es einmal mehr di Piazzo, dem der KSC biel Platz gelassen hat. Der Nöttinger nimmt Maß und hätte das 1:1 gemacht, wenn nicht Moritz den Ball noch über die Latte gelenkt hätte. In der 85. Minute versucht es Bilger von halblinks, aber auch diese Chance wird nicht genmützt.

19.37 Uhr: Wechsel beim KSC und FCN. Kauczinski schickt Brandstetter für Soriano und Marton für Kern aufs feld. Beim FCN kommt Yurttas für Jung.

19.30 Uhr: Jetzt ist wieder der KSC an der Reihe. In der 62. Minute zieht Soriano schnell in Richtung KSC-Tor. Fuchs klärt um letzten Moment für die Nöttinger. In der 63. Minute bringt ein schöner KSC-Konter Dulleck in Schussposition. Wieder ist es Fuchs, der dazwischengeht und eine Torchance der Karlsruher entschärft. Nur 4 Minuten später bringt ein öffnender Pass von Calhanoglu wieder Dulleck in Schussposition, doch der trifft nicht richtig.

19.25 Uhr: Dem FCN gehören wieder die ersten Minuten der Halbzeit, doch der KSC lässt nicht allzu viel zu. Die Karlsruher kontrollieren das Pokalfinale.

19.20 Uhr: In der 58. Minute schlagen die Herzen der KSC- und FCN-Fans schneller - bei den einen aus Vorfreude auf einen torgefährlichen Moment, bei den anderen aus Angst vor einem Treffer. Calhanoglu schießt einen Freistoß von links. Doch die Abwehr der Nöttinger hat keine Probleme damit.

19.17 Uhr: Hecht-Zirpel, das junge Sturmtalent der Nöttinger, setzt in der 50. Minute ein Zeichen. Sein Schuss geht aber am Tor vorbei. Wenig später ist auch das Spiel für ihn vorbei. Schenker kommt aufs Feld. Der führt sich in der 52. Minute hervorragend ein. Sei Schuss vom Strafraumeck geht jedoch übers Tor.

19.05 Uhr: Anpfiff zur zweiten Halbzeit.

19:05 Uhr: Will es Kauczinski jetzt wissen? Für Alibaz kommt Calhanoglu ins Spiel, der Nachwuchsstar für die genialen Momente, die gefährlichen Freistöße und Ecken. Alibaz spielte gar nicht so schlecht, aber mit Calhanoglu könnte noch mehr Gefahr ins KSC-Spiel kommen. Für den getunnelten Cagara kommt Walsh ins Spiel. Beim FCN wird Hohn durch Bilger ersetzt.

19.00 Uhr: Die erste Viertelstunde hatte der FCN etwas mehr vom Spiel. Die Oberligisten agierten zielstrebiger nach vorne. Der KSC startete zu verhalten. Doch als es dem Karlsruher Coach Markus Kauczinski wohl etwas zu langsam ging, gab seine Elf etas mehr Gas. Gleich stellten sich Chancen ein. Soriano besorgte dann per Kopf das 1:0. Von da an wurde es wieder ruhig. Der KSC kontrollierte das Geschehen auf dem Platz, die Nöttinger versuchten es immer wieder einmal, aufs Tor zu schießen. Auffälligster Mann auf dem Platz: Riccardo di Piazza. Der Nöttinger erarbeitete sich Chancen. Wenn er das Niveau auch in der zweiten Hälfte halten kann, könnte einer seiner Fernschüsse doch noch einmal ins Tor segeln.

18.50 Uhr: In den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit hatten die Nöttinger doch noch einmal Torluft geschnuppert. In der 40. Minute stößt di Piazza über links vor, doch sein Schuss geht weit übers Tor. Nicht anders ist es 3 Minuten später. Brenner tunnelt Cagara und gibt herein zu di Piazza. Doch der hat sein Visier noch nicht richtig eingestellt und schießt wieder zu hoch übers Tor.

18.50 Uhr: Halbzeit.

18.40 Uhr: Auch der FCN schießt ein Tor, das allerdings nicht zählt. Brenner schießt aus 11 Meter ein (30. Minute), aber vorher hatte der Schiedsrichter schon Abseits gepfiffen. 4 Minuten später fasst sich di Piazza ein Herz und donnerst aus 28 Metern den Ball aufs KSC-Tor. Die Kugel hätte auch genau in den Torwinkel gepasst, wenn Keeper Moritz nicht noch die Hand im Spiel gehabt hätte. Trotz der Chancen ist das Spiel doch etwas abgeflacht.

18:33 Uhr: Nach dem 1:0 scheint gerade etwas die Luft aus dem Spiel zu sein. Der KSC kontrolliert das Spiel jetzt deutlicher, der FCN kommt nicht mehr so weit nach vorne wie noch zum Beginn des Spiels. Soriano versucht in der 22. Minute einen Fallrückzieher.Das sieht schön aus, aber er trifft den Ball nicht richtig.

18.24 Uhr: Gerade erst haben sich die Nöttinger mehrfach recht ansehnlich auf den Weg zum KSC-Tor gemacht, da legen die Drittligisten einen Gang zu. Plötzlich hat der KSC Riesenchancen. In der 17. Minute schießt Stoll im Fünf-Meter-Raum des FCN im Fallen übers Tor. Dann scheitert Alibaz freistehend am FCN-Keeper Rausch. Doch die Nöttinger bekommen den Ball nicht weit genug weg. Eine Flanke kann Soriano per Kopf zum 1:0 verwandeln.

18.23 Uhr: 1:0 für den KSC durch Soriano.

18:19: Uhr: Bislang ist kein Klassenunterschied zu erkennen. Der KSC macht nichts in der Offensive, der FCN sucht den Weg zum Tor. Ein Freistoß von di Piazza (7. Minute) vom echten Strafraumeck wird ebenso Beute des KSC-Torhüters wie ein Di-Piazza-Distanzschuss aus der 12.Minute. Ein Kopfball von Paseka nach einer Ecke (13. Minute) wird ebenso entschärft wie der Kopfball von Neziraj nach Di-Piazza-Ecke (14. Minute).

18.15 Uhr: Noch ist spielerisch wenig zu berichten. Es gab noch keine Torchance.

18.07 Uhr: PZ-Sportredakteur Udo Koller hat es pünktlich ins Stadion geschafft. Das Spiel hat mit 5 Minuten Verspätung angefangen. Noch ist es trocken, aber dunkle Wolken stehen am Horizont. Dem Wetter trotzen geschätzte 1500 bis 2000 Zuschauer.

18.03 Uhr: Pünktlich zum Startpfiff hier nun auch die Nöttinger Aufstellung: Rausch - Schmidt, Paseka, Fuchs, Frank - Jung, Brenner, Di Piazza, Hohn - Neziraj, Hecht-Zirpel

17.55 Uhr: Zumindest die Aufstellung ist jetzt bekannt: Moritz – Schwertfeger, Stoll, Haas, Cagara – Dulleck, Varnhagen, Kern, Alibaz – Soriano, Benyamina

17.30 Uhr: Mist! Sportredakteur Udo Koller sitzt bei Bruchsal im Stau. Wir können also noch keine gesicherte Mannschaftsaufstellung durchgeben. Wir bemühen uns aber darum.

16.50 Uhr: Während sich viele Fans noch durch die Staus kämpfen, hat der KSC bereits etwas ganz anderes als das Pokalfinale im Kopf: nämlich seinen ersten Neuzugang. Reinhold Yabo vom 1. FC Köln ist der erste Transfer des Karlsruher SC für die kommende Zweitligasaison 2013/14. Der aktuelle Kapitän der deutschen U20-Nationalmannschaft unterzeichnete im Wildpark einen bis zum 30.06.2015 datierten Vertrag. Dies teilte der KSC gerade mit. In der aktuellen Spielzeit absolvierte er bisher 27 Spiele in der Regionalliga West (6 Tore/5 Assists) für den 1. FC Köln II.

16.15 Uhr: In knapp zwei Stunden geht's los. Für die PZ macht sich gerade Sportredakteur Udo Koller auf den Weg nach Forst. Neben dem heutigen Pokalfinale haben Karlsruhe und Nöttingen noch eine Gemeinsamkeit: Wahrscheinlich spielen sie in der 1. Runde des DFB-Pokals beide im Wildparkstadion.

15.10 Uhr: Der KSC kann übrigens noch ein Mini-Triple holen: Gewinn des Harder13-Cups, Drittligameister und Pokalsieger. Doch die Chancen darauf, dass der KSC in Forst sein lila-weißes Wunder erlebt, sind durchaus gegeben – und zwar nicht nur, weil die Wildparkprofis nicht in Bestbesetzung antreten. Vielmehr glauben die Nöttinger auch an ihre eigene Stärke. Sowohl die A-Mannschaft beim 4:0 gegen den KSC II als auch die B-Elf beim 1:0 in Balingen konnten zuletzt überzeugen. Und außer Maximilian Pfeiffer kann Wittwer auf alle Spieler zurückgreifen

14.00 Uhr: Los geht's im Waldseestadion in Forst übrigens um 18.00 Uhr. Die endgültigen Aufstellungen sind noch nicht bekannt. Aber KSC-Coach Kauczinski hat bereits verraten, dass er er mit vielen Spielern aus der zweiten Mannschaft spielen wird. Eine mögliche KSC-Aufstellung gibt es hier.

13.40 Uhr: DFB-Pokal-Einzug: gesichert. Eine gute Saison: gesichert. Und die Saisonziele: weitestgehend erreicht. Sowohl der KSC als auch der FC Nöttingen sind wohl auch bei einer Final-Niederlage mit der laufenden Spielzeit zufrieden. "Der Pokal hat uns nie interessiert. Wir haben immer versucht, uns durchzuwursteln und keine Kraft zu lassen. Wir genießen die letzte Woche und trudeln aus", sagte etwa KSC-Trainer Markus Kauczinski. Dagegen ist sein Nöttinger Pendant Michael Wittwer schon forscher: "Wir möchten den Pokal erneut gewinnen" lautet die klare Ansage des früheren Karlsruhers.