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Den Siegpunkt beim 3:2 gegen den SV Schopp holte Sarah Würz, mit 17 Jahren die Jüngste in der Erstliga-Mannschaft des KKS Königsbach. Foto: Faulhaber
Den Siegpunkt beim 3:2 gegen den SV Schopp holte Sarah Würz, mit 17 Jahren die Jüngste in der Erstliga-Mannschaft des KKS Königsbach. Foto: Faulhaber
26.10.2015

Luftgewehr-Bundesliga: KKS mit Licht und Schatten

Mit einem Sieg gegen den SV Schopp und einer Niederlage gegen SG Coburg am zweiten Wettkampfwochenende der 1. Bundesliga Süd können die Königsbacher Luftgewehrschützen durchaus zufrieden sein.

Die erste Entscheidung fiel gegen die SG Coburg. Mit 4:1 wies der Gastgeber und amtierender deutscher Meister die Königsbacher deutlich in die Schranken. Zwar lieferte Valerian Sauveplan an Position eins mit 397 Ringen ein hervorragendes Ergebnis gegen Niccolo Campriani, der allerdings 399 Treffer dagegen hielt. Den einzigen Punkt für die KKS-Schützen trug André Link (396) gegen Jürgen Wallowsky (394) bei, während Yvonne Wrobel (387) gegen Manuel Wittmann (395), Karina Schneider (389) gegen Lorenz Gluth und Sarah Würz (383) gegen Katharina Stang (389) keine Chance hatten.

Trainer Jens Müller war mit seinen Schützlingen dennoch nicht unzufrieden. „Valerian lieferte gegen den Weltmeister und Olympiasieger Niccolo Campriani ein hervorragendes Match, musste sich aber auf höchstem Niveau geschlagen geben. André zeigte einmal mehr seine hervorragende Verfassung, Yvonne fand auf Grund eines schweren Infekts der letzten zwei Wochen nicht die Mittel, um in diesem Match mithalten zu können“, resümierte Müller.

Besser lief’s gegen den SV Schopp, der mit 3:2 vom KKS-Team bezwungen wurde. Die Ergebnisse: Valerian Sauveplane (396) gegen Tanja Perez (395), André Link (394) gegen Kai-Thorsten Wagner (392), Yvonne Wrobel (379) gegen Gianna Fiola (392), Karina Schneider (389) gegen Eva Naudsch (393) und Sarah Würz (391) gegen Lukas Huber (379).

„Gegen Schopp waren es einmal mehr Valerian und André, die mit ihrer Erfahrung und einer Tempoverschärfung zum Ende des Wettkampfes das Blatt zu unseren Gunsten wenden konnten“, lobt Müller seine Top-Schützen. Besonders die taktische Leistung von beiden sei hervorragend gewesen. „Yvonne war in diesem Match am Ende der Kraft angelangt. Sie hat alles gegeben, was sie noch geben konnte“, würdigte der Trainer Wrobels Einsatz.

Den Siegpunkt in diesem Match hat Sarah Würz beigesteuert. Die jüngste im Team habe die Erfahrung des Vortages gegen Schopp hervorragend umgesetzt und ihren Gegner mit 199 Ringen in den ersten 20 Schuss gleich zu Beginn demontiert. „In diesem Wettkampf hat sie schon einmal zeigen können, wozu sie in der Lage ist“, fasste Müller zusammen. Die Ausbeute mit einem Sieg gegen Schopp und einer Niederlage gegen den deutschen Meister Coburg wertete er als „sehr gut.“ Jetzt liege die Konzentration auf dem nächsten Wettkampf am 14. November gegen Fürth.