ksc spieler relegation
KSC-Manager Oliver Kreuzer hat seine Spieler aus der Kabine geschickt, um im Stadion randalierende und teilweise vermummte Fans zu beruhigen. Von der aktuellen Zweitligamannschaft werden wohl nicht mehr viele Spieler in der 3. Liga dabei sein. 

Karlsruher SC: Neuaufbau oder Chaos?

Nach zwei Unentschieden in der Relegation gegen Jahn Regensburg steigt der Karlsruher SC in die dritte Liga ab. Nur vier Spieler haben für die kommende Saison noch einen Vertrag. Trainer Markus Kauczinski und Manager Oliver Kreuzer immerhin wollen weitermachen. Kreuzer schickte schon einmal am Montagabend seine Spieler an die Fan-Front, um die aufgebrachten Randalierer zu beruhigen.

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75 Verletzte bei Randale nach KSC-Relegation

vermummte Anhänger des KSC am Montagabend die Geschäftsstelle im Wildparkstadion stürmendas enttäuschende 2:2 im Relegations-Rückspiel gegen den Drittligisten Jahn Regensburg
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Karlsruher SC steigt in die 3. Liga ab

Gelingt dem KSC in der kommenden Saison der direkte Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga?
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Der Trainer ist einer der wenigen beim KSC, der auch einen Vertrag für die dritte Liga unterschrieben hat. Die Badener stehen vor einem Neuanfang. In Dirk Orlishausen, Hakan Calhanoglu, Sebastian Schiek und Timo Kern haben bislang lediglich vier Spieler einen Kontrakt für die dritte Liga. «Wir haben ein paar Namen im Kopf und schon ein paar Spieler angesprochen», sagte Kauczinski kurz nach Schlusspfiff. «Aber wir haben gerade an Attraktivität verloren.»

«Der Plan ist natürlich, so schnell in die zweite Liga zurück wie möglich. Wir werden den Verein in schweren Zeiten nicht im Stich lassen», versprach Präsident Ingo Wellenreuther. «Wie die Mannschaft aussieht nächstes Jahr, steht in den Sternen», erklärte Kreuzer. «Diese Mannschaft gibt es auf jeden Fall nicht mehr.» Der Manager immerhin will weitermachen.

Der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall (SPD) hat nach den Ausschreitungen im Anschluss an den Zweitliga-Abstieg des Karlsruher SC ein hartes Durchgreifen gefordert. Als erste Konsequenz müssten Stadionverbote erlassen werden.

Überraschungs-Aufsteiger Jahn Regensburg steht vor ähnlichen Problemen - allerdings eine Klasse höher. «Ich befürchte, dass einige Spieler schon bei anderen Vereinen unterschrieben haben», sagte Manager Franz Gerber in der Stunde des Triumphes. «Ich befürchte, dass diese Mannschaft auseinanderfällt. Es ist schade. Wir fangen bei unter Null an.»

So wird Kapitän Tobias Schweinsteiger trotz Aufstiegs sogar zum Absteiger. Er wechselt zur kommenden Saison zur zweiten Mannschaft des FC Bayern München in die Regionalliga. «Ich habe mir das gut überlegt», sagte Schweinsteiger, «meine Mission ist erfüllt. Jetzt kommt das nächste.» dpa