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Aus der Hand Gottes auf dem Spielfeld ist jetzt die Faust Gottes neben dem Spielfeld geworden. Maradona, Trainer der argentinischen Fußballer, beim Jubeln in Südafrika. © dpa
02.07.2010

Maradona im Video: Sex mit Reportern und Müller-Rauswurf

Am Samstag ist es soweit – Deutschland spielt um 16 Uhr gegen Argentinien um den Einzug ins Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft. Wieder freuen sich die deutschen Fans auf ein berauschendes Fußballfest mit dem Viertelfinal-Rivalen von 2006. Mit Argentinien steht der deutschen Nationalelf einer der Topfavoriten der WM gegenüber. Mehr jedoch als die Mannschaft steht deren Trainer Diego Maradona im Fokus der Aufmerksamkeit. Mit seiner exzentrischen Art und den Showeinlagen in der Coaching-Zone prägt der Startrainer bereits jetzt das Bild der WM 2010.

Bildergalerie: Maradona - zwischen Fußballgott und Witzfigur

Die Fangemeinde auf YouTube hat den 49-jährigen Argentinier natürlich auch schon für sich entdeckt und lieben gelernt. Doch ist es weniger die fußballerische Finesse mit der Maradona auf der Video-Plattform glänzt. Am meisten gefragt sind seine verbalen Ausfälle gegen Journalisten. Aber nicht nur die bekommen ihr Fett weg, auch Deutschlands neuer Fußball-Liebling Thomas Müller durfte schon vor drei Monaten nach dem Testspiel gegen Argentinien unliebsame Bekanntschaft mit dem arrogant wirkenden Trainer machen.

Die Videos spiegeln das Bild wider, das viele Menschen von Diego Maradona haben. Etliche sehen ihn als egozentrische Witzfigur. Für die anderen ist und bleibt er der größte Fußballer aller Zweiten. Und diese Gegensätzlichkeit ist auch bei den Videos auf YouTube zu sehen.

Hier eine Auswahl von Videos, die den Weltstar in verschiedenen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten zeigen.

Bei der Pressekonferenz nach dem Testspiel gegen Argentinien im März verlangte die „Hand Gottes“, dass Thomas Müller, Shooting-Star der WM, rausgeworfen wird, weil Maradona ihn nicht kannte (Thomas Müller vs. Diego Maradona).

Maradona sorgt bereits vor der WM für einen handfesten Skandal. Er fordert die Journalisten zu einer sexuellen Tätigkeit auf, wobei nicht bekannt geworden ist, ob es jemals zu einer Ausführung selbiger gekommen ist (Maradonas Skandal vor der WM).

Maradonas Schützling Lionel Messi, von der argentinischen Presse als Maradona Junior gefeiert, sei um Längen besser als Podolski und Co. (Maradona: Podolski nur 40 % von Messi)

Dass die Hand Gottes etwas vom Fußball versteht, beweist er bei einem Trainingsspiel seiner Mannschaft mit einem Freistoß (Diego Maradona WM 2010 - Tricks)

Weitere Videos:

Maradona: Die Hand Gottes

Maradona rechnet mit Journalisten ab

Matze Knops Parodie von Diego Maradona

Maradona über Sport und Liebe