nach oben
10.08.2009

Marco Schmidt im PZ-Interview: „Es bleibt eine kleine Hoffnung"

PZ: Eigentlich ist der Zug für die Leichtathletik-WM ja für Sie abgefahren. Haben Sie durch die Verletzung von Peter Sack doch noch eine Chance? Marco Schmidt: Peter Sack hat einen Kapselriss am Finger. Das behindert ihn sehr. Ich gönne ihm aber, dass er trotzdem an der WM teilnehmen kann. Für mich bleibt noch eine kleine Hoffnung. Bis Mittwoch soll ich erfahren, ob es noch klappt. Klar würde ich mich freuen. Aber eigentlich rechne ich nicht mehr damit.

PZ: Wer ist Ihr Favorit für das Kugelstoßen bei der WM? Was trauen Sie dem besten Deutschen, Ralf Bartels, zu?
Schmidt: Mein Favorit ist der Pole Tomasz Majewski. Ihm drücke ich die Daumen weil ich hoffe, dass er die Amerikaner schlagen kann. Wenn Ralf Bartels in Berlin 21 Meter weit stoßen kann, kann er unter die ersten fünf kommen.

PZ: Wenn Sie nicht nachnominiert werden, werden Sie die WM live vor Ort oder am Fernseher verfolgen?
Schmidt: Am Fernseher. Im Stadion würde ich mich nicht so richtig wohl fühlen. Da sind doch sehr viele Emotionen im Spiel. Die Saison
ist für mich weitgehend beendet. Ich werde jetzt noch bei zwei, drei kleinen Meetings starten.