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Stark am Ball: Max Knorn (rechts) vom 1. CfR Pforzheim.   Ripberger
Stark am Ball: Max Knorn (rechts) vom 1. CfR Pforzheim. Ripberger
02.11.2015

Max Knorn beim CfR: Nach Anlaufschwierigkeiten den Weg in die Erfolgsspur gefunden

Pforzheim. Bislang konnte der 1. CfR Pforzheim in der Fußball-Oberliga personell selten aus dem Vollen schöpfen. Die meiste Zeit war der Kader durch Verletzungen und Sperren dezimiert. Wie es ist, wenn man aus dem Vollen schöpfen kann, das erlebten die Zuschauer beim 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen den FC Friedrichstal am Samstag. Da sorgten Salvatore Tommasi, Dirk Prediger und Tim Schwaiger für neuen Schwung, als die von der Bank kamen.

Trainer Teo Rus könnte nun öfter die Qual der Wahl haben. Auch dank Max Knorn. Der 26-jährige Pfälzer, einst in der Jugend beim Karlsruher SC, kam vor der Saison vom SC Hauenstein nach Pforzheim. Nach Anlaufproblemen findet er sich immer besser zurecht. Beim Sieg gegen Friedrichstal traf er ebenso zum wichtigen 1:0 wie eine Woche zuvor beim 2:0-Sieg in Balingen. „So kann es ruhig weiter gehen“, sagt der Mann von der rechten Außenbahn.

Dabei hatte es für Knorn in Pforzheim trotz eines Stammplatzes zum Saisonbeginn nicht optimal. „Wir sind schlecht gestartet, dann hat der Trainer umgestellt, ich war raus. Und dann lief es. Der Trainer hatte also keinen Grund, mich wieder zu bringen“, sagt Knorn.

Es folgten einige Gespräche mit Teo Rus. „ich habe ihm gesagt, dass ich mehr von ihm erwarte. Ich glaube, er überlegt manchmal zu viel“, berichtet der Trainer. Knorn trainierte gut, kämpfte sich in die Startelf zurück – und liefert mit Schnelligkeit, seinen Fertigkeiten am Ball und seinen Toren zuletzt beste Argumente für weitere Einsätze in der Startelf.