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Im Heimspiel gegen Preußen Münster dürfte der Karlsruher SC um Trainer Alois Schwartz gehörig gefordert sein. Foto: dpa
Im Heimspiel gegen Preußen Münster dürfte der Karlsruher SC um Trainer Alois Schwartz gehörig gefordert sein. Foto: dpa
07.12.2018

Mit Leidenschaft ans Limit: Karlsruher SC muss gegen Preußen Münster ran

Karlsruhe. Noch ohne Neuzugang Sercan Sararer wird der Fußball-Drittligist Karlsruher SC am Samstag das Heimspiel gegen den SC Preußen Münster angehen (14 Uhr/telekomsport). „Er hat sein letztes Spiel im April dieses Jahres bestritten“, erklärte Sportdirektor Oliver Kreuzer.

Cheftrainer Alois Schwartz sagte: „Er hat natürlich Trainingsrückstand – wir müssen Geduld haben. Wir werden ihn aber so aufbauen, dass er uns helfen kann.“ Das ist vermutlich erst nach der Winterpause der Fall.

Da Justin Möbius (Schleudertrauma nach Verkehrsunfall) sicher und Alexander Groiß (Bauchmuskelzerrung) aller Voraussicht nach noch nicht einsatzfähig sind, ist beim Tabellenzweiten gegen den Sechsten mit der Startelf zu rechnen, die vor einer Woche bei Sonnenhof Großaspach den Grundstock für den 2:1-Erfolg legte. Eigentlich kann kein Spieler aus dem zweiten Glied Ansprüche auf die Anfangsformation anmelden.

Trotz Platz zwei ohne Druck

„Ob bei der SG Sonnenhof, oder gegen Preußen Münster – das sind alles schwere Spiele“, sagt KSC-Trainer Schwartz: „Die Liga ist so eng – wir müssen auch am Samstag wieder an unsere Leistungsgrenze gehen.“ Dementsprechend bereite er seine Mannschaft vor: „Wie immer.“ Druck, so der Chefcoach des KSC weiter, verspüre er auch nicht. Im Gegenteil: „Wir freuen uns auf dieses Spiel.“ Angesichts der Tabellenpositionen lässt sich von der Top-Begegnung des 18. Spieltages sprechen.

Serie des Gegners gerissen

Münster hat vergangenen Samstag gegen den Halleschen FC mit 1:2 verloren „und wird das bei uns ausbügeln wollen“, vermutet KSC-Sportdirektor Kreuzer. Vor der Heimpleite war die Mannschaft neun Spielen ohne Niederlage gewesen. Außer sieben Siegen hatte Münster zwei Unentschieden geholt.

In der Auswärtstabelle rangieren die Westfalen auf Platz sieben. Der KSC hat nach der desaströsen Heimniederlage gegen Wehen Wiesbaden (2:5) zwar sowohl gegen Würzburg (2:1), als auch gegen 1860 München (3:2) zu Hause gewonnen. Trotzdem schimmert die Heimbilanz der Wildparkprofis nur matt: Vier Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen bedeuten in dieser Statistik Platz neun. Die Bilanz zu Hause muss weiter aufpoliert werden.

Dazu müsse seine Mannschaft „die Münsteraner Qualitäten eindämmen“, sagt der Karlsruher Trainer. Schwartz beschreibt die Gäste folgendermaßen: „Die Preußen spielen einen guten Ball und sind offensiv sehr stark.“ Martin Kobylanski hat schon sieben Tore auf dem Konto, und Tobias Rühle sei ein „unbequemer Spieler“, warnt Karlsruhes Sportdirektor Kreuzer. Coach Schwartz hält für entscheidend, dass seine Mannschaft ihre Qualitäten ausspielt.

Mögliche KSC-Aufstellung: Uphoff – Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach – Camoglu, Stiefler, Wanitzek, Lorenz – Fink – Pourié