nach oben
Teo Rus zeigt es an: der Trainer will mit dem CfR noch höher hinaus. PZ-Archiv, Becker
Teo Rus zeigt es an: der Trainer will mit dem CfR noch höher hinaus. PZ-Archiv, Becker
23.03.2016

Mit Teo Rus weiter nachoben: CfR Pforzheim verlängert um ein weiteres Jahr

Jetzt ist es fix! Teo Rus wird auch in der kommenden Saison den 1. CfR Pforzheim trainieren. Die Verantwortlichen des Fußball-Oberligisten verlängerten am Dienstagabend den Vertrag mit dem 41-Jährigen um ein weiteres Jahr. Rus geht somit in das dritte Jahr beim CfR und freut über das Vertrauen des Vereins. „Der CfR ist ein besonderer Club, in ihm steckt viel Potenzial. Alle sind sehr engagiert und wollen den Verein weiter voranbringen. Ich werde versuchen, die erfolgreiche Arbeit mit der Mannschaft fortzuführen.“

Die Vertragsverlängerung – für Adis Herceg war sie „nur noch reine Formsache“. Der Sportdirektor des CfR freut sich ebenso, den eingeschlagenen Weg mit Teo Rus weitergehen zu können. Und auch mit Co-Trainer Marcel Rusch soll alsbald der Vertrag verlängert werden. „Wir haben ein Konzept, dass wir in Zukunft umsetzen wollen und Teo ist dafür der richtige Mann“, sagt Herceg. Das Konzept sieht vor, dass man künftig die Spielphilosophie der ersten Mannschaft schon im Juniorenbereich übernimmt. „Die Trainer müssen eine Sprache sprechen“, erklärt Herceg das Vorhaben des Fusionsvereins.

Klar setzt man nach dem Aufstieg und dem bisher tollen Saisonverlauf für die kommende Saison die Messlatte noch einmal höher. Mit Teo Rus soll’s raufgehen – allerdings nicht mit aller Macht in die Regionalliga, weil man auch noch nicht absehen kann, wann das neue Stadion im Brötzinger Tal fertig ist, sondern der CfR peilt erst einmal „Platz drei bis fünf an“, verrät Adis Herceg.

Womöglich mit demselben Kader wie jetzt, die meisten Spieler haben langfristige Verträge. Ein paar neue Spieler hat man im Visier. Laut Herceg müsse man aber keine großen Veränderungen vornehmen. „Die Mannschaft hat sich gefunden. Es läuft, egal, wenn wir reinwerfen. Und die Stimmung innerhalb des Teams ist der Wahnsinn.“ Nach drei Siegen in Folge ist der Sportchef deshalb auch überzeugt: „Wir werden in der Rückrunde nicht mehr viele Spiele verlieren.“

Wenn der CfR weiterhin so konstant spielt, könnte die Rus-Truppe ihre Siegesserie bis in den April hinein ausweiten. Am Samstag kommt mit dem Freiburger FC der Tabellen-14. ins Holzhofstadion (Anpfiff 15.00 Uhr), danach geht es weiter gegen die Kellerkinder FC Villingen (13. Platz), SGV Freiberg (16.) und Schlusslicht SC Pfullendorf, bevor am 22. April dann das „Derby dahoim“ gegen den FC Nöttingen ansteht.

Ärgerlicher Pleitenmonat

Wäre da nicht der Pleitenmonat November 2015 gewesen (3 Niederlagen, 1 Remis), der CfR wäre wohl noch mittendrin im Aufstiegskampf. 14 Punkte Rückstand auf Rang zwei (SSV Ulm) sind aber momentan einfach zu viel.

„Es nützt nichts zurückzuschauen, wir richten den Blick nach vorne“, sagt Teo Rus und fordert jetzt erst einmal drei Punkte gegen die Freiburger, die man im Hinspiel mit 3:1 bezwang. „Die jüngsten Siege haben uns viel Kraft gegeben, wir wollen unsere Serie ausbauen“, so der Pforzheimer Coach, der vermutlich auch wieder auf Marc Mägerle zurückgreifen kann. Freiburg ist derweil angeschlagen, zuletzt verloren die Breisgauer viermal in Folge.