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Auch in Paderborn werden wieder einige KSC-Fans die Mannschaft nach vorne peitschen. Foto: Ripberger
Auch in Paderborn werden wieder einige KSC-Fans die Mannschaft nach vorne peitschen. Foto: Ripberger
23.11.2017

Mit breiter Brust zum Spitzenreiter - Karlsruher SC spielt in Paderborn

An Selbstvertrauen mangelt es dem Drittligisten Karlsruher SC derzeit nicht. „Wir wollen drei Punkte holen“, sagt Cheftrainer Alois Schwartz vor dem Spiel am Freitag (19.00 Uhr) beim souveränen Tabellenführer SC Paderborn.

Und Sportdirektor Oliver Kreuzer pflichtet bei: „Ein Unentschieden würde ich vorher nicht unterschreiben – das wäre nur ein Zähler. Wir wollen gewinnen.“

Der Optimismus scheint mit Blick auf die Tabelle und die Statistik etwas zu groß geraten. Schließlich hat Paderborn alle seine acht Heimspiele gewonnen – bei 26:5 Toren. Doch auch der KSC hat nach völlig missratenem Saisonstart etwas zu bieten, hat zuletzt dreimal hintereinander zu Null gewonnen. „Wir haben Selbstbewusstsein aufgebaut“, weiß Innenverteidiger Daniel Gordon, der am vergangenen Samstag, beim 1:0-Sieg gegen Zwickau, das Tor des Tages köpfte.

„Nur schwer zu schlagen“

„Resultate und Leistung – unser Formanstieg ist klar erkennbar“, sagt Kreuzer. Das sei sicher auch in Paderborn registriert worden. „Die wissen, dass wir nur schwer zu schlagen sind“, sagt der Sportdirektor an die Adresse der Gastgeber. Für den Cheftrainer sind die Erfolgsaussichten am größten, „wenn wir unsere Art und Weise, Fußball zu spielen, auf den Platz bringen“.

Bis auf Andreas Hofmann (Aufbautraining) waren in dieser Woche alle KSC-Spieler im Mannschaftstraining. Kai Bülow hat nach neunwöchiger Verletzungspause 60 Minuten mit dem KSC in der Oberliga gespielt. Bülow sei bald wieder eine Alternative, sagt Schwartz. Dabei hat er eigentlich keine Veranlassung, seine erfolgreiche Startformation zu ändern.

Karlsruher Trainer weiß auch um die Schwere der Aufgabe. „Aber darauf reuen wir uns. Flutlicht an, Rasen nass, beim Tabellenführer – was kann es Schöneres geben?“

Voraussichtliche KSC-Aufstellung: Uphoff – Bader, Gordon, Pisot, Föhrenbach – Camoglu, Mehlem, Wanitzek, Muslija – Fink – Schleusener