Mountainbiker Simon Gegenheimer zurück in der Weltspitze

Remchingen. Der deutsche Meister im Eliminator Sprint, der gebürtige Remchinger Simon Gegenheimer, zeigte im französischen Villard de Lans bei Grenoble mit Platz vier, dass er wieder Weltcupform erreicht hat. Villard de Lans in den französischen Alpen ist normalerweise der Schauplatz für die Bergspezialisten, doch dieses Wochenende machte der Mountainbike-Weltcup der Sprinter hier Halt.

Das Renngelände rund um die Skistrecke war dementsprechend typischer Wald- und Wiesenuntergrund. „Mein Team steht für eine breitgefächerte Radsportausbildung. Auch ich als Sprintspezialist musste in meiner Karriere bereits Rennen wie die TransAlp oder das Brasilride bestreiten und habe heute davon profitiert. Ich wusste, was ich in den Alpen zu erwarten habe, steile Anstiege, Schotter und Wiesenpassagen, darum habe ich mich auch für mein vollgefedertes iLink-Bike entschieden“, so Simon Gegenheimer zu seinem ersten Sprintweltcup auf einem vollgefederten Rad.

Und der Mut zum neuen Sprintrad war eine sehr gute Wahl, denn der fünfmalige Weltcupsieger zeigte sich in starker Verfassung. Speziell in den kurzen Anstiegen konnte Gegenheimer immer wieder Positionen gut machen. Den finalen Sprint gewann der junge Franzose Hugo Britta, Gegenheimer wurde Vierter und war damit zum ersten Mal in dieser Saison auf dem Weltcup-Podest.