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Rugby-Bundesliga: Erfolgsmodell TV Pforzheim

Symbolbild dpa
Symbolbild dpa
07.09.2018

Nach 0:43-Niederlage: TV-CfR Pforzheim nun krasser Außenseiter

Pforzheim. Die 0:43-Niederlage der SG TV-CfR Pforzheim daheim gegen den SC Frankfurt 1880 zum Start der neuen Saison in der Rugby-Bundesliga Süd/West war zwar zu erwarten, schmerzt aber trotzdem. Solch eine Klatsche gab es für den deutschen Rugby-Meister von 2016 und mehrfachen Vizemeister seit dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2011 noch nie.

Und das in weiten Teilen neu formierte Team läuft auch am 15.00 Uhr, beim Match gegen Vizemeister und Titelfavorit RG Heidelberg nur als Außenseiter auf.

Nüchtern betrachtet ist dieses Match zum aktuellen Zeitpunkt eine „Mission Impossible“. Auch TV-CfR-Teammanager Jens Poff sieht die Pforzheimer „Rhinos“ nur in einer Außenseiterrolle. Doch er weiß auch: „Die Mannschaft muss sich erst noch finden. Wir können den Aderlass an wichtigen Stammspielern nicht sofort hundertprozentig ausgleichen. Außerdem wollen wir nachhaltig planen und setzen daher verstärkt auf den Nachwuchs, der zum Teil auch aus unserer eigenen Jugend kommt.“

TV-CfR-Coach John Willis muss in den nächsten Wochen auf den verletzten Sturmstar Tim Kasten verzichten. Der im ersten Spiel noch fehlende Lee Murray soll dagegen heute wieder fit sein. „Die RGH bietet in allen Mannschaftsbereichen und auf allen Positionen so viel Angriffspotenzial, dass wir in der Abwehr vom ersten Moment an voll konzentriert und konsequent handeln müssen. Die Mannschaft weiß, was auf sie zukommen wird“, sagt John Willis.