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Gut gelaunt auf der Tribüne in Reutlingen, trotz der Niederlage gegen Hannover 96: Fans des FC Nöttingen. Gössele
20.08.2012

Nach DFB-Pokal: Bundesweit gute Kritiken für FC Nöttingen

Auf 3500 Zuschauer hatte der FCNöttingen gehofft, exakt 3186 sind gekommen zum DFB-Pokalspiel gegen Hannover 96. Enttäuscht ist man deshalb nicht über die Resonanz. „Der Mannschaft hat die Stimmung im Stadion trotzdem sehr gut gefallen“, sagt Trainer Michael Wittwer.

Bildergalerie: DFB-Pokal: FC Nöttingen verliert gegen Hannover 96 - 1

Da man im Stadion an der Kreuzeiche in Reutlingen deutlich mehr Sitzplatzkarten verkaufen konnte, als dies in Pforzheim der Fall gewesen wäre, sei auch die finanzielle Einbuße nicht so hoch.

Im Forum auf pz-news.de ist nach der 1:6 (0:2)-Niederlage des FC Nöttingen gegen Hannover 96 lebhaft über finanzielle Aspekte der Partie diskutiert worden. Ein Leser spekulierte gar, dem FC Nöttingen könnte das Pokalabenteuer in Reutlingen ein Minus beschert haben. Das ist natürlich Unsinn, weil der Verein zu den Zuschauer- und Sponsoren-Einnahmen alleine 110000 Euro an Fernsehgeldern erhält. Unterm Strich steht also ein dickes Plus, das wohl irgendwo zwischen 50 000 und 100000 Euro liegt.

Bildergalerie: DFB-Pokal: FC Nöttingen verliert gegen Hannover - 2

Sehr positiv war auch das bundesweite Presse-Echo auf die beherzte Leistung der Nöttinger Oberliga-Fußballer gegen die Profis aus Hannover. Vor allem Torschütze Leutrim Neziraj wird gelobt. „Nöttingens Torschütze Neziraj stellte die 96-Viererkette mehrmals vor Probleme“, schreibt die „Bild-Zeitung“. Die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ meint: „96 brauchte eine halbe Stunde, um sich im heißen Duell mit dem Oberligisten zu akklimatisieren. Vorne lief anfangs wenig zusammen, und die Abwehr hatte vor allem mit dem wendigen und trickreichen Neziraj wiederholt ihre liebe Not.“

Der „Kicker“ schreibt als Fazit der ersten 25 Minuten: „Trotz dieser Chancen war kein Vierklassenunterschied zu erkennen. Der Außenseiter machte den Hannoveranern mit guter Raumaufteilung weiterhin das Leben schwer. Über vereinzelte Konter sorgten die Nöttinger zudem immer wieder für Entlastung.“

Schließlich ist im Internet auf bundesliga.de zu lesen: „Im ,Brutkasten‘ Kreuzeiche-Stadion, in das Nöttingen aufgrund der Sicherheitsauflagen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) umziehen musste, tat sich der Favorit bei hochsommerlichen Temperaturen zunächst schwer, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen und ließ die Amateure immer wieder gefährlich vor das Tor von Nationaltorwart Ron-Robert Zieler kommen.“

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