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SG Pforzheim/Eutingen

Foto: Ripberger, PZ-Archiv
Foto: Ripberger, PZ-Archiv
31.01.2019

Nach Niederlage will die SG Pforzheim/Eutingen eine neue Serie starten

Pforzheim. Alles andere als wunschgemäß ist die SG Pforzheim/Eutingen in der Oberliga ins neue Jahr gestartet. Die 30:34-Pleite bei der HSG Konstanz II beendete gleich beide großen Erfolgsserien der Pforzheimer: Zum einen war es nach sieben Siegen in Folge die erste Niederlage, darüber hinaus verlor das Team von Trainer Alexander Lipps den Nimbus als Auswärtsmonster – bis zum Spiel in Konstanz hatte es in dieser Spielzeit nur Auswärtssiege gegeben.

Doch die Niederlage ist noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Vielmehr will das Team versuchen, in der Hausaufgabe gegen den SV Remshalden am Samstag (20 Uhr, der Bertha-Benz-Halle) die nächste Serie zu starten. Rein vom Tabellenbild her ein lösbares Unterfangen, denn mit dem Gegner aus dem Rems-Murr-Kreis stellt sich das Schlusslicht vor, das nach 17 Spieltagen nur eine Magerbilanz (ein Sieg, ein Unentschieden) vorweisen kann.

Trainer Alexander Lipps wird aber den Teufel tun, den Gast an der Platzierung zu messen. Er weiß, dass der Gegner aus dem Remstal während der gesamten Vorrunde ebenso wie seine Mannschaft von Verletzungen gebeutelt war, jetzt aber mit einer ganz anderen personellen Besetzung agieren kann. Schon beim Remis kurz vor dem Weihnachtsfest in Plochingen zeigte sich, dass Alexandr Prasolov, seinem Kollegen auf der SV-Trainerbank, jetzt wieder andere Alternativen zur Verfügung stehen. Am vergangenen Wochenende war gegen den TSV Weinsberg wieder Spielmacher Marian Rascher dabei, der sich gleich mit einer zweistelligen Trefferausbeute einbrachte.

In dieser glücklichen Lage ist Alexander Lipps noch nicht. Routinier Felix Lobedank hat nach seiner Sprunggelenksverletzung zwar zwischenzeitlich mit dem Lauftraining begonnen, für einen Einsatz wäre es aber noch zu früh. Und Abwehrchef Ingo Catak (Rückenprobleme) muss nach einem Rückschlag noch weiter Geduld aufbringen.

Die Abwehr war in Konstanz der Schwachpunkt im SG-Spiel. Vor allem die Rückwärtsbewegung stimmte nicht, was dem Gegner „leichte“ Tore ermöglichte. Daran wurde in den letzten zwei Wochen nun intensiv gearbeitet.