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ubelstimmung: Ausgelassen feierte das SG-Team mit Trainer Alexander Lipps (links) seinen Derby-Erfolg.  Foto: Becker 

Nach Sieg im Derby gegen die TGS Pforzheim: SG-Partylaune kennt keine Grenzen

Pforzheim. Einmal an diesem Abend, nach einem denkwürdigen Spiel mit einem denkwürdigen Resultat, schaffte es Alexander Lipps dann auch nicht mehr, sich verständlich zu machen. Der Trainer der SG Pforzheim/Eutingen hatte sein Team gerade erfolgreich zum 27:20 (16:8)-Sieg im Derby gegen die TGS Pforzheim gecoacht. Jetzt wollte er in der Pressekonferenz seine Sicht der Dinge schildern, doch seine Worte gingen im Party-Lärm unter, den seine Spieler veranstalteten. Dabei standen die nicht hinter ihm, nein, sie waren in der Kabine, weit weg auf der anderen Seite der großen Bertha-Benz-Halle, wo es hinein geht in die Katakomben, einen niedrigen Flur entlang bis zu den Umkleideräumen. Aber ihre Feierlaune überwand alle Türen, Mauern und Distanzen. „Derbysieger, Derbysieger, hey, hey“, hatten die SG-Handballer direkt nach der Schlusssirene gesungen, als sie im Kreis tanzten. Jetzt schallte „Die Nummer eins der Stadt sind wir“ aus der Kabine.

Überschäumende Freude

Vielleicht muss man die Geschichte des Derbys kennen, um die überschäumende Freude der Sieger zu verstehen. Denn die SG war

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