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Jubel bei den deutschen Teams im Europacup: Vorne der TSV Dennach mit Trainer Kuno Kühner (links), der den Cup zum fünften Mal in Folge gewann; hinten der TV Eibach nach dem Sieg im Spiel um Platz drei. Foto: Privat
Jubel bei den deutschen Teams im Europacup: Vorne der TSV Dennach mit Trainer Kuno Kühner (links), der den Cup zum fünften Mal in Folge gewann; hinten der TV Eibach nach dem Sieg im Spiel um Platz drei. Foto: Privat
13.01.2019

Nach dem fünften Triumph in Folge bleibt der Europacup in Dennach

Laakirchen/Österreich. Diese Serie kann sich wahrlich sehen lassen: Die Faustball-Damen des TSV Dennach haben am vergangenen Wochenende zum fünften Mal in Folge den Hallen-Europacup gewonnen.

In einem hochklassigen Finale wurde der Gastgeber ASKÖ Laakirchen mit 4:2 (11:7, 8:11, 11:8, 11:9, 6:11, 11:5) bezwungen. Der Siegerpokal bleibt nach dem fünften Sieg in Serie nunmehr endgültig im Schrank der Dennacher.

Mit dem Triumph in Österreich wurde Dennach seiner Favoritenrolle gerecht. „Es war ein Finale auf sehr hohem Niveau. Laakirchen war vor allem in Angriff bärenstark“, meinte Dennachs Trainer Kuno Kühner nach dem Finale vor mehr als 400 Zuschauern in der ausverkauften Halle, die ihre Mannschaft frenetisch anfeuerten.

Dennach ließ sich davon aber nicht aus der Fassung bringen. Interessant war, dass es auf beiden Seiten erstmals bei so einem Turnier zu Blocksituationen an der Leine – wie im Herrenfaustball – kam. „Ohne Block wäre es schwer für uns geworden“, meinte Kuno Kühner, der seiner Mannschaft eine geschlossen gute Gesamtleistung bescheinigte.

Hoffnung auf Überraschung

Dennach gewann den ersten Satz. Im zweiten Durchgang schaffte es Laakirchen, Dennachs Hauptangreiferin Sonja Pfrommer gut zu verteidigen. Der Satz ging mit 11:8 an die Mädels aus Österreich. Dann drehte Dennach auf. Nach dem 1:3-Satzrückstand bäumte sich die Heimmannschaft noch einmal auf und ließ mit einem 11:6 die Hoffnung auf eine Überraschung aufkeimen. Am Ende war der Titelverteidiger aus dem Nordschwarzwald aber einfach routinierter und spielstärker.

Das Halbfinale am Tag zuvor hatte Dennach gegen den TV Eibach, dem Konkurrenten aus der 1. Faustball-Bundesliga Süd, sicher mit 4:0 (11:8, 11:4, 11:6, 15:13) gewonnen.

Im zweiten Halbfinale hatte sich Gastgeber ASKÖ Laakirchen gegen das Schweizer Team vom TSV Jona durchgesetzt. Im Spiel um Platz drei behielt dann Eibach mit 4:2 (11:9, 6:11, 11:8, 11:6, 7:11, 11:5) gegen den TSV Jona die Oberhand. mm

Infos und Fotos im Internet unter: https://ccfh2019.askoelaakirchen.