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Erst seit kurzem tanzt Jaqueline Joos mit Razvan Dumitrescu, dennoch mischen die beiden beim großen Turnier in der Stuttgarter Liederhalle gut mit. Foto: Frei/PZ-Archiv
Erst seit kurzem tanzt Jaqueline Joos mit Razvan Dumitrescu, dennoch mischen die beiden beim großen Turnier in der Stuttgarter Liederhalle gut mit. Foto: Frei/PZ-Archiv
Sportwartin Sigrun Aisenbrey vom Schwarz-Weiß-Club ist glücklich über ihr neues Erfolgspaar Joos/Dumitrescu. Foto: Frei
Sportwartin Sigrun Aisenbrey vom Schwarz-Weiß-Club ist glücklich über ihr neues Erfolgspaar Joos/Dumitrescu. Foto: Frei
05.08.2015

Nach zwei Monaten schon in der Weltelite

Was für eine Premiere: Bei den „Styrian Open 2015“ in Graz, einem Tanzturnier in der Reihe WDSF International Open Latin der World DanceSport Federation, hatten Jacqueline Joos (18) und Razvan Dumitrescu (20) vom Schwarz-Weiß-Club Pforzheim (SWC) am vergangenen Wochenende ihren ersten gemeinsamen Auftritt auf dem Parkett. Sie kamen gleich ins Finale und belegten völlig überraschend den vierten Platz. „Besser kann solch ein Debüt ja nicht sein, zumal die beiden erst seit zwei Monaten zusammen trainieren“, bemerkte dazu die überglückliche SWC-Sportwartin Sigrun Aisenbrey.

Begegnet waren sich Jacqueline und Razvan erstmals beim Goldstadtpokal 2013. Der Rumäne belegte damals beim Turnier um den „red young Cup“ der Sparkasse Pforzheim Calw bei den Junioren mit seiner langjährigen Partnerin Alina Radu hinter seinen Landsleuten Mihai Paraschiv und Diandra Illes den zweiten Platz bei den Junioren. Sie kam mit Nikita Schneider auf Platz acht als bestes Pforzheimer Paar und erhielt den PZ-Förderpreis.

Danach ging es stetig aufwärts. Schneider/Joos wurden deutsche Meister und kamen bei der WM ins Finale. Noch besser lief es für die Rumänen, sie kamen im April dieses Jahres bei der Weltmeisterschaft U21 auf den achten Platz. Danach trennten sie sich. „Nach sechs gemeinsamen Jahren suchen wir eine neue Herausforderung, ließen sie wissen. Schon zuvor waren Jacqueline Joos und Nikita Schneider nach sieben gemeinsamen Jahren auseinander gegangen, denn Nikita wollte sich voll auf seine Schulausbildung konzentrieren.

„In diesen Jahren sind wir zusammen aufgewachsen und haben uns menschlich genauso wie auch tänzerisch gemeinsam entwickelt,“ hatten sie sich verabschiedetet. Und unter anderem auch ihrem Coach, Trainer und Mentor Sergiu Luca gedankt, „der uns tänzerisch, wie auch menschlich den ganzen Weg begleitet hat. Ohne ihn wäre nicht einmal ein kleiner Teil unseres gemeinsamen Weges möglich gewesen. Wir werden immer eine kleine Familie bleiben.“

Diese kleine Familie ist nun um ein Mitglied größer geworden. Denn Sergiu Luca, ebenfalls gebürtiger Rumäne, Trainer beim SWC und mit Maria Ares auch deutscher Meister bei den Professionals 2013 und 2014, hat Razvan Dumitrescu und Jacqueline Joos zusammengeführt – mit Erfolg, wie ihr Auftritt in Graz gezeigt hat.

In dieser Woche ist für das neue Tanzpaar ein internationales Trainingscamp in Bad Liebenzell angesagt, in der nächsten Woche wollen sich die SWC-Senkrechtstarter dann bei den German Open Championships (GOC) in Stuttgart endgültig in der Weltelite etablieren.

www.swc-pforzheim.de