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Tayfun Korkut galt als Wunschkandidat der KSC-Bosse. Er soll inzwischen abgewunken haben.
Tayfun Korkut galt als Wunschkandidat der KSC-Bosse. Er soll inzwischen abgewunken haben. © Peter Steffen
14.02.2016

Nachfolge für Markus Kauczinksi: Karlsruher SC sucht neuen Trainer

Die Suche des Karlsruher SC nach einem Nachfolger für Markus Kauczinski scheint ins Stocken geraten zu sein. Vier Monate ist nun schon bekannt, dass der Trainer den Wildpark verlassen wird. Seither sind die KSC-Bosse auf der Suche. Bislang erfolglos.

Zum aktuellen Stand der Trainersuche gibt es vom KSC „keine Wasserstandsmeldungen.“ Der Zeitpunkt der Bekanntgabe, von Sportdirektor Jens Todt anfangs für Ende Februar angekündigt, wurde inzwischen von Clubchef Ingo Wellenreuther Richtung „Ostern“ korrigiert Sorgfalt ginge vor Schnelligkeit.

Mit Trainern von außerhalb hatten die Karlsruher in den vergangenen Jahren wenig Glück. Uwe Rapolder, Rainer Scharinger und Jörn Andersson musste nach kurzen Amtszeiten wieder ihren Stuhl räumen. Dann kam Markus Kauczinski von den eigenen Amateuren und blieb – bislang vier Jahre.

Auch das könnte ein Argument sein, es mit dem derzeitigen Co-Trainer Argirios Giannikis zu versuchen. Der genießt Rückhalt bei den Spielern und ist bei den Fans beliebt. Die KSC Bosse führten vor rund drei Monaten ein Gespräch. Seither: Funkstille …

Als Wunschkandidat der Vereinsführung galt lange Tayfun Korkut. Der soll inzwischen abgewunken haben. Über die Gründe kann nur spekuliert werden. Kein Interesse an der 2. Liga? Zu hohe Gehaltsforderungen (die Rede ist von 75 000 Euro im Monat)? Wenig Begeisterung zur Personalie bei den KSC-Fans?

Als dritter Kandidat galt Rüdiger Rehm vom Drittligisten Großaspach. Auf Nachfrage blieb er zugeknöpft. „Ich gebe keinen Kommentar ab.“