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Das erfolgreiche Feldrennacher Team; von links: Sophie Lederer, Lina Westermann, Peter Weitmann, Benjamin Bürkle, Ramon Räuchle, Moataz Hilani, Jan Weißert und Manfred Höll. privat
Das erfolgreiche Feldrennacher Team; von links: Sophie Lederer, Lina Westermann, Peter Weitmann, Benjamin Bürkle, Ramon Räuchle, Moataz Hilani, Jan Weißert und Manfred Höll. privat
06.12.2017

Nachwuchs des TV Feldrennach etabliert sich eindrucksvoll in der Spitze

Straubenhardt-Feldrennach. Zum letzten großen Wettkampf in diesem Jahr ging es für den Feldrennacher Gewichthebernachwuchs in den Nordwesten Baden-Württembergs nach Weinheim zum traditionellen „Zwei-Burgen-Turnier“. Die beiden Wahrzeichen der Stadt Weinheim, die Ruine Windeck und die Wachenburg, sind die Namensgeber für das „Zwei-Burgen-Turnier“.

Erwartungsgemäß war der starke baden-württembergische Gewichthebernachwuchs vollständig vertreten. Die Konkurrenz war groß, um Medaillen und Platzierungen wurde hart gekämpft. Die Feldrennacher Nachwuchs-Asse glänzten mit beachtlichen Leistungssteigerungen und konnten sich so weit vorne einreihen.

Moataz Hilani begann mit Bestleistungen in Reißen und Stoßen und holte sich sicher die Goldmedaille. Sophie Lederer bestätigte ihre derzeit blendende Form, sie konnte ihre Werte vom Länderpokal vor einer Woche nochmals toppen und hielt mit 47 kg im Reißen und 60 kg im Stoßen (52 Relativpunkte) die Konkurrenz deutlich auf Distanz. Als Beste der Jahrgänge 2005/06 wurde sie besonders geehrt.

Mit Lina Westermann ging eine weitere Medaillenkandidatin an die Hantel. Couragiert verbesserte sie sich in beiden Disziplinen gleich um insgesamt fünf Kilogramm, erzielte 35 Relativpunkte und holte Silber.

Benjamin Bürkle waren die Strapazen des Länderpokals vor einer Woche nicht anzumerken, er verbesserte sich im Reißen um zwei Kilogramm und im Stoßen um ein Kilogramm (33 Relativpunkte) und konnte die Silbermedaille in Empfang nehmen.

Einen schweren Stand hatte Jan Weißert, der nur wegen 0,4 kg mehr Körpergewicht ins Schwergewicht aufrückte und gegen bis zu 24 kg schwerere Gegner antreten musste. Die Gewichtsklasse darunter hätte er klar dominiert. Er ließ sich nicht entmutigen, verbesserte seine persönlichen Bestleistungen um insgesamt acht Kilogramm und kam in dieser Hammergruppe im vorderen Mittelfeld auf Rang fünf.

Unterstrichen wird die tadellose Vorstellung der Feldrennacher durch die Tastsache, dass kein Fehlversuch zu verzeichnen war.

Mit überraschendem Ergebnis endete die Siegerehrung für die Mannschaften, die vom Präsidenten des baden-württembergischen Gewichtheberverbandes, Karsten Schüssler, vorgenommen wurde. „Auf diesem Rang habe ich Feldrennach nicht erwartet,“ so Schüssler zum zweiten Platz der Feldrennacher im Mannschaftswettbewerb hinter dem VfL Nagold und vor dem ausrichtenden AC Weinheim. pm