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Tim Nechwatal stand nach dem Techniksprint in Oberwiesenthal ganz oben auf dem Treppchen. Foto: privat
Tim Nechwatal stand nach dem Techniksprint in Oberwiesenthal ganz oben auf dem Treppchen. Foto: privat
30.01.2018

Nachwuchs-Biathlet Tim Nechwatal vom WSV Schömberg in bestechender Form

Schömberg. Beim deutschen Schülercup im Biathlon in Oberwiesenthal konnte Tim Nechwatal vom WSV Schömberg im Techniksprint den ersten und im Verfolgerrennen den zweiten Platz belegen. Die eingebauten Hindernisse im Techniksprint waren für Tim kein Problem auf der 3,9 Kilometer langen Strecke. Am Schießstand leistete er sich zwei Fehler im stehenden Anschlag. In der Schlussrunde machte er den Sieg perfekt.

Mit 35 Sekunden Vorsprung konnte er am nächsten Tag in den Verfolger starten. Im Verlauf des Rennens entstand ein Duell unter den Verbänden Niedersachsen, Sachsen und Baden-Württemberg. Beim letzten Schießen lagen bei allen drei Sportlern die Nerven blank. Jeder hatte die Chance zu gewinnen. Alle Drei verfehlten vier Scheiben und kreiselten in der Strafrunde. Am Ende gewann Albert Engelmann (NSV) vor Tim Nechwatal. Seine Schwester Lea Nechwatal leistete sich einen Fehler im Techniksprint und legte somit die Grundlage für ein sehr gutes Endergebnis auf Rang neun. Im Verfolger konnte sie sich noch zwei Ränge nach vorne schieben. Mit drei Strafrunden im Gepäck erkämpfte sich Leoni Zeimet den 18. Rang. Auch sie konnte sich im Verfolger um zwei Ränge verbessern.

Im sehr starken Teilnehmerfeld in der Altersklasse 15 belegte Meike Schaible (ein Fehler) Rang 24 im Techniksprint. Im Verfolger mit einer Strafrunde konnte sich auch Meike um zwei Ränge weiter nach oben platzieren. Gespannt wird nun dem zweiten DSC Schülercup in Oberhof Mitte Februar entgegengefiebert.

Zum landesweiten VR Talentiade Finale im Biathlon lud der DAV Ulm nach Schönwald ein. Hier standen die Jahrgänge 2006 und jünger im Vordergrund.

In der Laserklasse 1 verfehlte Aaron Biskic mit dem Lasergewehr nur eine Scheibe und lief in der klassischen Spur auf den fünften Rang. Mit 30 Sekunden Zeitzuschlag aufgrund von zwei Schießfehlern landete Tom Pfingst auf dem siebten Rang. In der Laserklasse 2 sprang sein Bruder Oskar als Dritter aufs Treppchen. In der Schnupperklasse und schon mit dem Mehrladergewehr beim Schießen erreichte Tim Zeimet (ein Fehler) den sechsten Rang.

Jana Bottesch sprang – ohne Zeitzuschlag – ebenfalls als Dritte aufs Treppchen in der Schülerklasse 12. Ihr folgten Vivica Pfingst (sechs Fehler) und Mara Stahl (elf Fehler) auf den Rängen vier und fünf.

Im Rahmenprogramm konnten die Jahrgänge 2005 bis 2003 mit starten. Der Zeitzuschlag in diesen Altersklassen betrug pro Fehler 20 Sekunden. Tim Nechwatal verfehlte insgesamt sechsmal die Scheiben und siegte dennoch souverän. Lea Nechwatal mit 40 Sekunden Zeitzuschlag gewann die weibliche AK 14. Auf dem dritten Rang landete Leoni Zeimet trotz neun verfehlten Scheiben. In der AK 15 mit 20 Sekunden Zeitzuschlag erreichte Julia Stoll den fünften Rang.