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Beim Young Masters erfolgreich: (von links) Nick Dittes, das Turniermaskottchen, Luis Reichenbecher und Tim Schwarz von Fechtsport Pforzheim. Foto: privat
Beim Young Masters erfolgreich: (von links) Nick Dittes, das Turniermaskottchen, Luis Reichenbecher und Tim Schwarz von Fechtsport Pforzheim. Foto: privat
21.12.2017

Nachwuchsathleten vom Fechtsport Pforzheim mit guten Platzierungen

Pforzheim. Zahlreiche Fechterinnen und Fechter von Fechtsport Pforzheim waren beim Einsteigerturnier Ditzinger Young Masters (über 250 Teilnehmer) am Start. Ihr Trainer, Zoltán Szegedi, der vom Deutschen Fechterbund (DFB) gerade zum Bundestrainer für den Damendegen-Nachwuchs ernannt worden war, freute sich über tolle Leistungen seiner Athleten.

Platz vier in einer starken Runde mit zwölf Fechterinnen aus allen drei Schülerjahrgängen erreichte Clara Szalay. Für diesen Rang besiegte sie fünf ihrer Gegnerinnen. Bei weiteren drei Gefechten unterlag sie denkbar knapp mit einem Treffer. Mit einem ähnlichen Ergebnis beendete Brian Clemen seine Gefechte in einer Elfer-Runde. Er schlug vier seiner Gegner, musste aber die anderen Gefechte abgeben. So reichte es für Platz sieben.

Die B-Jugendlichen von Fechtsport Pforzheim standen teilweise zum ersten Mal auswärts auf der Planche und müssen sich noch ein bisschen strecken. Am besten schlug sich Luis Reichenbecher, der zwei Gegner besiegte. Nick Dittes (1 Sieg) und Tim Schwarz musten in der K.o.-Runde gegen die Favoriten ran. Immerhin wehrten sie sich kräftig und machten es den späteren Finalisten nicht leicht. Luis Reichenbecher scheiterte ebenfalls recht knapp.

Nicht in Ditzingen auf der Fechtbahn unterwegs war Pforzheims beste Jugend-Degenfechterin, Marie Rank. Sie brachte dafür von Turnieren in Marburg, Rastatt und Hagen nur vordere Podestplätze mit. Marie focht in Hagen die Vorrunde gemeinsam mit den B-Jugendlichen des älteren Jahrgangs. Sie konnte von den neun Gefechten sieben souverän für sich entscheiden und lag nach der Vorrunde auf Rang eins, was in der ersten Direktausscheidung ein Freilos bedeutete. Im Halbfinale besiegte sie ihre Gegnerin klar. Im Finale war jedoch Schluss, weil sie gegen eine Fechterin, die sie in der Vorrunde noch klar besiegt hatte, knapp unterlag. Immerhin sprang aber Platz zwei heraus.

Dasselbe Ergebnis brachte sie aus Marburg mit. Hier marschierte sie souverän durch die Vorrunde und gewann auch das erste K.o.-Gefecht. Dann scheiterte sie erneut an einer Fechterin, gegen die sie zuvor gewonnen hatte. Am Ende sprang Platz zwei heraus. Auch beim 1. Murgtal-Fencing Turnier in Rastatt gelang ihr diese hervorragende Platzierung.