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Im Kampf gegen den Abstieg ist Einsatz gefragt: Bilfingens Spielertrainer Dejan Svjetlanovic (Mitte) geht mit gutem Beispiel voran. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
Im Kampf gegen den Abstieg ist Einsatz gefragt: Bilfingens Spielertrainer Dejan Svjetlanovic (Mitte) geht mit gutem Beispiel voran. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
23.05.2019

Nervenspiel für Bilfingen: Selbst bei zwei Siegen droht dem Verbandsligisten die Relegation

Kämpfelbach-Bilfingen. Das werden noch einmal zwei harte Wochen für den TuS Bilfingen. Der Fußball-Verbandsligist kämpft in den verbleibenden zwei Spieltagen um den Klassenerhalt. Das Fatale daran: Die Kämpfelbacher stehen auf Relegations-Platz 14 und haben es nicht mehr in der eigenen Hand, sich zu verbessern.

Selbst bei zwei Siegen droht der Verbleib auf Rang 14, denn der vor Bilfingen platzierte TSV Wieblingen hat drei Punkte Vorsprung und das deutlich bessere Torverhältnis. Man ist also auf fremde Hilfe angewiesen.

Bei zwei Niederlagen droht Bilfingen sogar noch der direkte Abstieg. Das ist aber mehr als unwahrscheinlich bei vier Punkten Vorsprung auf Platz 15, wo der SV Schwetzingen vor dem 33. Spieltag rangiert. Zumal der TuS Bilfingen am letzten Spieltag zuhause gegen das abgeschlagene Schlusslicht SG Heidelberg-Kirchheim drei Punkte wohl sicher einplanen kann.

Doch zuvor geht es zum Schlüsselspiel nach Zuzenhausen (Sonntag, 17.00 Uhr). Mit einem Sieg beim dortigen Fußballclub würde sich die Mannschaft von Trainer Dejan Svjetlanovic für den 34. und letzten Spieltag alle Optionen offen halten. „Aber das wird ganz schwer. Zuzenhausen ist sehr heimstark“, weiß der Spielertrainer, was auf seine Mannschaft im Fußballkreis Sinsheim zukommen wird. Die Leistung beim jüngsten 3:0-Heimsieg gegen den VfR Mannheim macht allerdings Mut. „Klar, da haben wir stark gespielt. Aber das müssen wir jetzt in Zuzenhausen auch bestätigen.“

Vor allem auf FC-Torjäger Dominik Zuleger muss die Bilfinger Deckung ein wachsames Auge haben. Mit 20 Treffern rangiert der Sohn von Trainer Dietmar Zuleger in der Torjägerliste der Verbandsliga ganz weit vorne.

Dejan Svjetlanovic kann in Zuzenhausen auf die Mannschaft bauen, die gegen den VfR Mannheim stark und kompakt aufgetrumpft hat. Lediglich Sascha Mörgenthaler wird nicht zur Verfügung stehen. Über die Zwischenstände im Spiel des TSV Wieblingen bei der Spvgg Durlach-Aue will man sich nicht live informieren. „Wir schauen nur nach uns“, lautet die Marschroute von Dejan Svjetlanovic.