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Robert Szalay. Foto: Privat
Robert Szalay. Foto: Privat
21.11.2017

Nervenstarke Degenfechter: Fechtsport Pforzheim beim Albschäferpokal erfolgreich

Heidenheim. Im Fecht-Landesleistungszentrum Heidenheim fand der 27. Albschäfer Pokal statt. Bei diesem Degenturnier treten Fechter in Zweier-Mannschaften an.

Der A Pool besteht aus erfahrenen Fechtern, der B Pool aus weniger erfahrenen Fechtern. Vom Fechtsport Pforzheim mit Fechtmeister Zoltan Szegedi reisten Marcus Welch, Robert und Gregor Szalay an. In den Mannschaftskämpfen ficht jeder gegen jeden. Die Reihenfolge der Gefechte innerhalb eines Mannschaftskampfs ist so festgelegt, dass die Fechter aus dem B Pool das letzte Gefecht bestreiten. Hierbei kann ein Rückstand aufgeholt oder ein Vorsprung wieder abgegeben werden. Die Fechter aus dem B Pool haben damit eine nervenaufreibende Aufgabe, da jedes Gefecht ein kleines Finale ist. Marco Welsch hatte diese undankbare Aufgabe in seiner Mannschaft, die er aber mit Bravour meisterte, in dem es ihm gelang, fast jedes Gefecht mit starken Nerven erfolgreich zu beenden. Ähnliches gelang Robert Szalay, der als Fechter aus dem A Pool die Aufgabe hatte, seiner Partnerin möglichst einen Vorsprung herauszufechten, damit sie die Gefechte erfolgreich beenden konnte. Beide erfüllten ihre Aufgaben souverän.

Am Ende waren zwei Pforzheimer Mannschaften mit nur drei Niederlagen die erfolgreichsten Teams. So musste am Ende der Trefferindex entscheiden. Hier hatte die Mannschaft von Robert Szalay mit Anja Schmid-Pfaus aus Augsburg einen Vorsprung von zwölf Treffern und gewann somit den Albschäferpokal vor Marco Weltsch und Teamkamerad Markus Knobeldorf aus Hamburg. Gregor Szalay wurde mit seinem Mannschaftskollegen Cosmin Balog aus Heidenheim Achter.