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Neue Gegner warten in der neuen Bezirksliga auch auf die Handballer des TV Ispringen II (blaue Trikots) und von Blau-Gelb Mühlacker. Unser Bild zeigt von links Max Schuhmacher, Phillip Goll (beide Mühlacker), Max Schneider (Ispringen), David Laurinyez (Mühlacker) und Moritz Faaß (Ispringen). Foto: Ripberger
Neue Gegner warten in der neuen Bezirksliga auch auf die Handballer des TV Ispringen II (blaue Trikots) und von Blau-Gelb Mühlacker. Unser Bild zeigt von links Max Schuhmacher, Phillip Goll (beide Mühlacker), Max Schneider (Ispringen), David Laurinyez (Mühlacker) und Moritz Faaß (Ispringen). Foto: Ripberger
02.12.2015

Neue Bezirksliga: Handballer aus Pforzheim und Bruchsal vereint auf Punktejagd

Einige Neuerungen warten auf die Handballer der Region in der kommenden Saison, genauer gesagt: gleich zwei neue Spielklassen. Schon länger beschlossen ist die Einführung einer Verbandsliga, die zwischen Badenliga und Landesliga angesiedelt wird. Aber auch der Handball auf der untersten Ebene steht vor einer Neustrukturierung, nachdem die Kreise Pforzheim und Bruchsal schon ab dem Spieljahr 2016/2017 mit der gemeinsamen Bezirksliga (Männer und Frauen) starten werden, die unterhalb der Landesliga und oberhalb der Kreisliga angesiedelt ist.

Die Bezirksliga soll bei den Männern zwölf Mannschaften (fünf aus Pforzheim, sieben aus Bruchsal) und bei den Frauen maximal zehn Mannschaften (je fünf pro Kreis) umfassen. Im Erwachsenenbereich sind die Bezirksligen im Badischen Handball-Verband (BHV) ein Novum, in der Jugend gibt es sie bereits seit Jahren.

Der Grund für die Neuerung ist der starke Rückgang an Mannschaften im Erwachsenenbereich. In der Pforzheimer Kreisliga spielen in dieser Saison nur noch sieben Teams, in Bruchsal sah es mit zehn Vereinen bei den Männern auch nicht viel besser aus. „Das ist wenig attraktiv, weil immer die gleichen Mannschaften gegeneinander spielen. Fast noch weniger befriedigend ist aber die Gestaltung des Spielplanes, weil die geringe Anzahl von Mannschaften zwangsläufig zu oft mehrwöchigen Spielpausen führt“, sagt der Pforzheimer Kreisvorsitzende Thomas Dörflinger.

Wenn durch die Neuregelung die Fahrwege auch länger werden, erhofft man bei den Handballern durch die neue Liga auch neue Impulse. Der Zusammenschluss in einer spielstarken Liga soll in beiden Kreisen nicht nur für mehr Wettbewerb, Qualität und Attraktivität sorgen, sondern auch den entscheidenden Ruck bringen, um dem schleichenden Rückgang der Sportart entgegenzuwirken.