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Das war der letzte Ball, der im alten Tornetz gelandet ist: Die Nöttinger Holger Fuchs (dunkles Trikot, rechts) und Michael Schürg (links) laufen nach dem 4:4 im Wahnsinnsderby gegen den 1. CfR Pforzheim zu Torschütze Eray Gür, CfR-Torhüter Manuel Salz (knieend) und Joao Tardelli (links) sind bedient. Im Heimspiel heute gegen Kehl sind im Panoramastadion erstmals die neuen Tornetze im Einsatz. Foto: Hennrich
Das war der letzte Ball, der im alten Tornetz gelandet ist: Die Nöttinger Holger Fuchs (dunkles Trikot, rechts) und Michael Schürg (links) laufen nach dem 4:4 im Wahnsinnsderby gegen den 1. CfR Pforzheim zu Torschütze Eray Gür, CfR-Torhüter Manuel Salz (knieend) und Joao Tardelli (links) sind bedient. Im Heimspiel heute gegen Kehl sind im Panoramastadion erstmals die neuen Tornetze im Einsatz. Foto: Hennrich
22.10.2015

Neue Tornetze des FC Nöttingen gegen Kehler FV unter Beschuss

Dass der FC Nöttingen eine Mannschaft ist, die gerne die Tornetze strapaziert, lässt sich statistisch belegen. Mit 38 Toren stellen die Lila-Weißen in der Oberliga bislang die mit Abstand beste Offensive. Wie strapaziert die Tornetze im Panoramastadion sind, wurde beim Wahnsinnsderby vor zwei Wochen gegen den 1. CfR Pforzheim (4:4) offensichtlich. Da fand ein Ball durch ein Loch im Netz den Weg ins Tor. Damit sich das Ganze nicht wiederholt, wurden die Tornetze inzwischen ausgetauscht. Jetzt soll es am Freitag im Heimspiel (19.00 Uhr) gegen den Tabellenachten Kehler FV wieder im Netz zappeln.

Bislang brauchte der ungeschlagene Tabellenführer der Oberliga keine irregulären Tore, um erfolgreich zu sein. Hilfreich war, dass das Team von Verletzungen weitgehend verschont blieb. Jetzt hat es aber auch die Nöttinger wieder einmal erwischt. Beim Auswärtssieg in Ravensburg verletzte sich Marc Schneckenberge bei einem Sturz auf die Schulter schwer. Der Mittelfeldabräumer fällt voraussichtlich bis zur Winterpause aus. Wie Michael Wittwer darauf im Heimspiel reagiert, ließ er am Donnerstag offen. Der junge Theodor Bräuning könnte Schneckenberger im defensiven Mittelfeld ersetzen. Es könnte aber auch eine zweite Spitze ins Spiel kommen. Das wäre dann wohl Leutrim Neziraj, der es in der laufenden Saison bereits auf sechs Treffer brachte, obwohl er meist nur als Teilzeitkraft tätig war.

Der Einsatz von Bräuning (Schlag auf die Wade), Michael Schürg (muskuläre Probleme) und Mario Bilger (Pferdekuss) war zuletzt aber offen. Kein Fragezeichen gibt es dagegen auf der Torhüterposition. Nachdem Wittwer in Ravensburg Andreas Dups wieder einmal eine Bewährungschance gegeben hatte – die der junge Torhüter mit Bravour bestand – kehrt im Heimspiel Robin Kraski zwischen die Pfosten zurück. Der wird versuchen, sein Tornetz 90 Minuten vor Strapazen jeder Art zu schützen. Und gleichzeitig hoffen, dass seine Angreifer auf der anderen Seite des Spielfeldes die neuen Tornetze umso mehr unter Beschuss nehmen.